»Frames«
Die betörende Welt der Imagination.
Das Premierenkonzert für das neue Album.

:

YAROSLAV MOLOCHNYK (Ukraine)
Grand Piano & electronics


JOHANN VON RUTHENDORF Violoncello
LISA STADNITSKA  Kontrabass
FELIX GÄRTNER  Percussion
 

Yaroslav Molochnyk

Der Ticketvorverkauf

beginnt in den kommenden Tagen.


 

Es geschah im März 2022.
Da hörte ich Yaroslav Molochnyk zum ersten Mal spielen, an einem Flügel im Kleinen Haus. Es war nur ein Stück, eine einzige Komposition, wenige Minuten lang. Doch ich erinnere mich als wäre es gestern:

Er begann leise, verhalten, introvertiert, legte seine Finger sehr behutsam auf die Tasten, fast zögernd, dabei überaus zärtlich. Nur langsam entwickelte sich die Melodie, ganz langsam schwebte und wuchs sie aus dem Instrument, fast so wie ein lang erwarteter, neu erwachender Tag. Wie Licht an einem Sommermorgen.

 

Der warme, vibrierende Klang eines Cellos kam hinzu. Violinen auch. Es war körperlich spürbar, wie die Musik den Raum veränderte, sich darin ausbreitete, ihn zum Strahlen brachte, um die Menschen unfassbar zärtlich zu berühren.

So klingt Schönheit, dachte ich damals - aber so klingt auch Trauer, denn die Komposition war erst wenige Tage vorher entstanden, Ende Februar 2022, in den ersten Tagen des russischen Krieges gegen sein Heimatland.

 


Trotz seiner Jugend ist Yaroslav Molochnyk als Pianist und Komponist bereits hoch dekorierter Preisträger internationaler Musikwettbewerbe, bspw. in Belgien, Spanien, Italien, Litauen, Polen, der Ukraine - und konzertierte als Solist bereits mit mehreren Sinfonieorchestern. 
Es ist ein beeindruckender Werdegang.

Geboren wurde er 2001 in Lwiw in der Ukraine. Mit 14 Jahren wurde er aufgrund seiner herausragenden Fähigkeiten an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden aufgenommen. Seitdem lebt und arbeitet Yaroslav Molochnyk hier. 2024 schloss er sein Masterstudium im Fach Klavier erfolgreich ab.

 

In seiner Musik sind die klassischen Instrumente Klavier und Streicher die tragenden, doch verbindet er ihren Klang manchmal auch sensibel mit elektronischen Klängen und Effekten, öffnet und variiert, immer auf der Suche nach dem richtigen Klang, nach den richtigen tonalen Färbungen, die seine Gefühle und Empfindungen transportieren und in der Musik ihren magischen Ausdruck geben.

Er selbst beschreibt es so:
"Meine Musik ist eine Reise meiner Fantasie, eine Reise durch das Prisma der Emotionen und Gefühle, eine Sammlung meiner Reflexionen, Momente und sensiblen Wahrnehmung der Welt.“

 

Im Dezember 2021 erschien sein Album "please immerse and imagine", das von der Fachpresse mit viel Aufmerksamkeit bedacht und fast überschwänglich aufgenommen wurde. Auf verschiedenen Plattformen wurde es bereits hunderttausendfach gestreamt.
Im Juni 2023 brachte er dieses Werk gemeinsam mit einem Streichensemble innerhalb dieser Konzertreihe im Kleinen Haus des Staatsschauspiels zur Aufführung.

Das Konzert hinterließ einen tiefen, nachhaltigen Eindruck. Der Raum und die Menschen hatten sich verändert. Als der letzte Ton verklungen schwebte lang noch eine warme Stille durch den Raum, bevor die Gäste wie aus Trance erwachten. Der dann einsetzende Beifall war lang, anhaltend, herzlich, viele waren aufgestanden. 

 


Im Zentrum seines Schaffens steht die fortwährende klangliche Exploration - eine Suche nach Resonanz, Raum und emotionaler Wahrnehmung. Seine Musik bewegt sich zwischen Stille und Intensität, zwischen akustischer Transparenz und subtiler elektronischer Textur.
 
Seit 2023 präsentierte er seine Kompositionen mehrfach auf europäischen Bühnen und veröffentlicht neue Werke bei klassischen Labels wie dem finnischen "Nordic Euphony Records".
 
2025 begann er eine Zusammenarbeit mit dem renommierten Londoner Label "Mesh". 
Im Frühjahr 2026 erscheint dort das Debütalbum seines künstlerischen Projekts MONORAUM: "Frames".

Er sagte dazu:
"Mit Frames wollte ich einen authentischen Klangraum erschaffen - einen Ort, an dem Zuhörer:innen ihre eigenen Spiegelungen und Assoziationen wahrnehmen und wiedererkennen können.
Jedes Stück fungiert dabei wie ein Bild, eine Momentaufnahme: eine Konstellation aus Erinnerungen und Empfindungen, eingefangen im Klang.

 
Das Album bewegt sich durch ein weites musikalisches Spektrum - von Solo-Klavierwerken über ein Klavier-Kontrabass-Schlagzeug-Trio bis hin zu analogen, handgefertigten elektronischen Kompositionen.
Was all diese Facetten verbindet, ist das Streben nach Reinheit und Ehrlichkeit im Klang.

 
Mit Frames lade ich die Hörer:innen in einen Raum ehrlicher Präsenz ein, in dem Klang zum Spiegel wird für Emotion und Imagination."

 


"Mystische Klavierstrukturen und klare und helle Melodien, die beruhigend, warm und gleichzeitig sehr zerbrechlich und emotional sind. (...)

Eine ungewöhnliche Herangehensweise an elektronische Musik, die einen eher klassischen Klavieransatz verfolgt, bevor sie sich zu einem kraftvollen Zusammenklang entwickelt.
Dennoch bleiben die Tracks zurückhaltend und klingen hell, warm und sehr zerbrechlich.
Und so, so schön."

wherethemusicmeets.com

"Seine Kompositionen machen Unsichtbares sichtbar und lassen vor den inneren Augen der Zuhörer wunderbare, plastische Bilder entstehen, die tiefe Empfindungen auslösen.
Diese Musik öffnet Herzen."

 


Der Ticketvorverkauf

beginnt in den kommenden Tagen.

WELCHE FREIHEIT IST MIT GROSS GENUG?

Eine persönliche Führung  durch die aktuelle Sonderaussstellung
"Freiheit. Eine unvollständige Geschichte"
im Deutschen Hygienemuseum Dresden mit Andreas Grosse, dem Veranstalter dieser Konzertreihe.

Eingebunden in die Führung sind ein paar seiner persönlichen "Freiheitssongs". 

 


Die nächsten Termine: 
Sa. 21.03. 15:00 Uhr
So. 12.04. 15:00 Uhr
Sa. 18.04. 15:00 Uhr 

Dauer dieser Führung:
ca. 90 Minuten + 

Diese Führung können Sie nach Anfrage zu Ihrem Wunschtermin buchen.
Geeignet besonders für kleinere Gruppen von 10 bis max. 25 Personen.


Tel. (0351) 48 46 400
Dienstag bis Freitag:
9-12 und 13-14 Uhr
Mail: service@dhmd.de

V E R G A N G E N E S

18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die in den damaligen Monaten (bis Jahresende 2015) bei MZDW musizieren.

15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

MEIN NAME

IST MENSCH!
Klick auf das Bild!

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