Liebe Musikfreunde,

 

kürzlich ist mir eine Geschichte wieder in den Sinn gekommen, die ich als Kind gelesen habe. Lange Zeit hatte ich sie vergessen, plötzlich war sie wieder da, die Geschichte vom mutigen Specht Pit Pikus und der jungen Möwe Leila, die, vom Sturmwind landeinwärts getrieben, zwischen den Kiefern eines dichten Waldes abstürzt und sich dabei einen Flügel verletzt, so dass sie nicht mehr ans heimatliche Meer zurückfliegen kann.

Die anderen Spechte haben Angst vor ihr, denn so einen seltsamen Vogel mit weißem Gefieder und rosa Schnabel haben sie vorher noch nie gesehen. Und wäre nicht der junge Specht Pit gekommen, hätte sie beschützt, gefüttert und gepflegt, so wäre Leila gestorben.
Doch die anderen Spechte schelten ihn: Wieso er sich um diesen weißen Teufel kümmere, wie sie die Möwe nennen?
Und als Pit nicht aufgibt, verstoßen sie ihn aus dem Volk der rechtschaffenen Spechte, die keine Fremden dulden.


So muss Pit weggehen aus seinem Wald. Zusammen mit seiner wieder genesenen Freundin Leila macht er sich auf den weiten Weg ans Meer, in ihre Heimat. Doch dort angekommen, stürzen sich Leilas Artgenossen auf ihn, hacken ihn mit ihren Schnäbeln und nennen ihn einen schwarzen Teufel, mit dem sie nichts zu tun haben wollen. Nur mit knapper Not kann Leila ihn beschützen und vor dem Tode retten. Doch auch sie wird von ihrem selbstsüchtigen Volk verstoßen.


Nun sind beide heimatlos. Doch sie haben sich erkannt. Und da die Geschichte ein Märchen ist, geht es auch gut aus:
Eine weise Zauberin hilft den beiden Vögeln, sie tauscht aus ihren so unterschiedlich gefärbten Gefiedern je drei schwarze und drei weiße Federn so aus, dass beide Vögel nun gemeinsam fliegen können, morgens und abends in der Dämmerung, wenn das Licht mild wird, im Niemandsland zwischen offenem Meer und dichtem Wald.


Ist das ein gutes Ende? Oder ein trauriges Ende? Da bin ich mir selbst nicht so sicher. Sicher aber bin ich, wer in der Geschichte meine Sympathie und mein Mitgefühl hat. Und wer nicht.

Autor der Geschichte war übrigens Friedrich Wolf.


Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es ganz unterschiedliche Menschen. Da gibt es Leute, die Jazz hören oder Heavy Metal. Andere lieben Udo Lindenberg oder Helge Schneider. Dichtende Denker sind dabei und Leute, die nie ein Buch lesen, aber in der Urlaubszeit bei den Nachbarn die Pflanzen gießen und die Katzen füttern. Manche glauben an Gott und beten auf deutsch. Andere beten auf hebräisch oder arabisch. Einige schweigen. Manche leben lange schon vegan. Andere schwärmen von Rindsrouladen. Manchmal streiten wir miteinander über Politik. Oder den perfekten Schachzug. Oder über die besondere Qualität eines japanischen Films. Es gibt ausgesprochen schöne Menschen. Andere hat die Natur etwas vernachlässigt, die aber sind besonders liebenswert. Manche trinken ihr Bier aus der Flasche. Einer angelt gern.
Was für ein Leben, denke ich, was für ein Reichtum, was für spannende Unterschiede. Wie langweilig wäre es ohne sie.


Frohe Weihnachten und ein friedliches neues Jahr voll vielfarbiger Musik wünsche ich Ihnen allen.

Ihr Andreas Grosse

 

 

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N  E  W  S

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27.11.2016

Die neue Ausgabe der MZDW-Konzertbroschüre,

gültig für den Zeitraum

MÄRZ - JUNI 2017

ist in Arbeit.

 

Erscheinen soll sie am

Fr. 10. Februar 2017.

Redaktionsschluss ist

eine Woche vorher.

 

Auflage: 12.000 Exemplare

 

Auch diese Ausgabe wird

an ca. 5.000 Abonnenten versendet. Und natürlich

wird sie in Dresden und

weiteren Städten im Umkreis

zur Auslage gebracht.
 

Melden Sie sich, wenn auch Sie zum Kreis der Abonnenten gehören möchten.

 

Melden Sie sich, wenn Sie in dieser Broschüen ihre Kultur- oder Geschäfts-ANZEIGE veröffentlichen möchten.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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08.08.2016

Bei cybersax hat der in seine schwedische Heimat zurückgekehrte STEFAN JOHANSSON einen Abschiedsgruß hinterlassen, wobei er auch diese Konzertreihe erwähnt.

Klick aufs Foto:

"Es gibt natürlich einige Höhepunkte, aber „Musik zwischen den Welten“, die Konzertreihe von Andreas Grosse war immer ein Fest und was ganz Besonderes.

Außerdem ist es die beste Weltmusikreihe, die Deutschland zu bieten hat und es war für mich eine Ehre, dort auftreten zu dürfen."

 

Danke, Stefan, für die freundlichen Worte!
Die Freude und die Ehre, Dein Dresdner Konzertveranstalter zu sein, liegt ganz bei mir.

 

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18.05.2016

Aufruf an singende Männer (aus Dresden und Umgebung):


Die wunderbare holländische Sängerin Chantal Acta möchte ihr nächsten Konzert in Dresden (geplant für vorauss. März 2017) mit einem 12-köpfigen Männerchor gestalten.

Den Chor wird sie nicht mitbringen - die Sänger sollten vor Ort sein.
 

Deshalb die Frage | der Aufruf: Wer hat Lust, da mitzutun?

Wer kennt einen Männerchor (oder auch einzelne Sänger), die sich da angesprochen fühlen?

Bitte meldet Euch!
 

Zum Reinhören klick aufs Bild.

 

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AUS AKTUELLEM ANLASS

Klick auf das Bild!

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

 

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01.07.2012

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