Liebe Musikfreunde,

 

wir leben in einer bewegten Zeit. Immer noch laufen in Dresden einige Tausend Menschen einem Führer hinterher, der mehr als ein Dutzend Vorstrafen hat, u.a. wegen Einbruch, Diebstahl, Trunkenheit im Straßenverkehr, Drogenkriminalität, Volksverhetzung - und sie denken tatsächlich, sie wären eine Volksbewegung.

Einige von ihnen glauben, es wäre ein Zeichen von Demokratie, wenn die Mehrheit zu bestimmen hätte, was verboten gehört in diesem Land. Beispielsweise der Islam, der gehört verboten! Denn die Mehrheit ist - verdammt nochmal! - christlich.

Mit aufbrausender Gebärde fordern sie deshalb im Namen der Demokratie: Keine Minarette auf deutschem Boden!

 

Dabei vergessen sie, dass das Wesen einer Demokratie eben nicht in der Herrschaft der Mehrheit über der Minderheit liegt, sondern dass in einer Demokratie Minderheiten dieselben demokratischen Rechte haben wie die Mehrheit. Alles andere wäre eine Diktatur. Und an die müssten sich die meisten von uns doch noch erinnern. Oder?

 

Aber selbst wenn sich die Mehrheit hierzulande mit eher simplen Heimat-Klängen deutscher Schlager zufrieden geben sollte, so besteht ja dennoch die Möglichkeit der Begegnung mit anderen Musizierweisen. Denn so geht Demokratie.

Diese Konzertreihe beispielsweise macht Ihnen auch in der kommenden Saison zahlreiche musikalische Angebote, die abseits des meanstream liegen: Musik, die geprägt ist von der Suche nach Schönheit, nach Tiefe und Wahrheit. 
Denn unsere Welt ist doch größer und bunter als der Ausschnitt, den wir gewohnheitsmäßig unsere Heimat nennen.

 

Wobei sich die Frage stellt, wie groß unsere Heimat eigentlich ist.

So groß wie das Haus, in dem wir geboren wurden? Der Hof, in dem wir als Kinder spielten? Die Stadt, in der unsere Schule stand? Das Land, in dem wir leben und arbeiten? Der Kontinent, der uns mit anderen verbindet? Oder gar so groß wie der Globus mit allen Menschen, egal, wo sie leben?
Ich erinnere die Sätze eines Astronauten in einem Interview, der sagte: „Blickt man vom Mond auf die Erde, sieht man nur einen blauen Planeten. Auf dem leben wir. Alle. Grenzen sieht man keine. Nur Wasser, Land, Luft. Das ist unsere Erde. Das ist unser Lebensraum. Das ist unsere Heimat.“

Also kommt es vielleicht nur auf den Blickwinkel an, ob wir fremde Menschen potenziell eher als Feinde - oder als Nachbarn und mögliche Freunde sehen, die wir nur noch nicht kennen?

 

In den Jahren des Bestehens dieser Konzertreihe habe ich viele Menschen kennengelernt, die mir vorher fremd waren. Moslems waren dabei. Hindus und Christen. Juden und Atheisten. Schwarze. Gelbe. Rote. Weiße. Franzosen. Kubaner. Russen. Iraner. Tataren. Navajo. Inuit. Sami. Und viele mehr. Manche davon sind meine Freunde geworden. Alle aber haben dieselbe Heimat wie ich: Unsere Erde.       

 

Mit heimatverbundenen Grüßen.

Ihr Andreas Grosse

 

 

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N  E  W  S

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27.06.2016

Die neue Ausgabe der MZDW-Konzertbroschüre,

gültig für den Zeitraum

AUGUST - NOVEMBER 2016,

ist - siehe links - erschienen.

An 4.920 Abonnenten wurde sie in diesen Tagen versendet.

 

Und natürlich wird sie in Dresden und weiteren Städten im Umkreis zur Auslage gebracht.

Die nachfolgende Broschüre, gültig für DEZEMBER 2016 - FEBRUAR 2017, soll Mitte November erscheinen.

 

Melden Sie sich, wenn auch Sie zum Kreis der Abonnenten gehören möchten.

Melden Sie sich, wenn Sie in dieser Broschüen ihre Kultur- oder Geschäfts-ANZEIGE veröffentlichen möchten.

 

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18.05.2016

Aufruf an singende Männer (aus Dresden und Umgebung):


Die wunderbare holländische Sängerin Chantal Acta möchte ihr nächsten Konzert in Dresden (geplant für vorauss. März 2017) mit einem 12-köpfigen Männerchor gestalten.

Den Chor wird sie nicht mitbringen - die Sänger sollten vor Ort sein.
 

Deshalb die Frage | der Aufruf: Wer hat Lust, da mitzutun?

Wer kennt einen Männerchor (oder auch einzelne Sänger), die sich da angesprochen fühlen?

Bitte meldet Euch!
 

Zum Reinhören klick aufs Bild.

 

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AUS AKTUELLEM ANLASS

Klick auf das Bild!

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

 

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01.07.2012

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