I n t r o

Liebe Musikfreunde,

 

„eine gemeinsame Sprache finden“ - das wünschen wir besonders denen,

die nicht mehr miteinander sprechen, weil sie im Gegenüber nicht mehr

den Mit-Menschen, sondern das Fremde, das Schlechte und Böse überhaupt, sehen. Auch in den vergangenen Monaten brachen weltweit Konflikte auf,

in denen Sprache als Instrument einer möglichen Verständigung unterlegen schien. Statt dessen sprachen die Waffen, mit Ergebnissen, die zumeist todsicher waren.

Nicht nur im fernen Irak, in Syrien oder im Sudan zerbrechen Gesellschaften in Einzelgruppen, die sich gegenseitig nur noch als Feinde wahrnehmen,

auch in der nur wenige hundert Kilometer entfernt gelegenen Ukraine eskaliert seit Monaten und wie in Zeitlupe ein Konflikt, dessen Riss unsere Welt wieder in »Gut« und »Böse« zu teilen droht.

 

Ich werde mich hüten, hier irgendwelche einfachen Lösungen anzupreisen,

die auch ich nicht habe. Aber ich will davon berichten, wie ich im Kontakt

mit den Künstlern dieser Konzertreihe allwöchentlich erlebe, mit welcher Offenheit und Anteilnahme, mit welch großer Empathie und Wärme,

Menschen auch dann miteinander sprechen (resp. musizieren) können,

wenn sie keine gemeinsame Sprache eint. Auch dann, wenn sie ver-

schiedenen Glaubens sind. Selbst dann, wenn sie traditionell verhassten Gruppen angehören oder Bürger verfeindeter Staaten sind.


Und nicht nur, dass sie es trotzdem tun, es geschieht das Wunder,

dass das Ergebnis dieses Zusammen-Seins mehr und größer ist als die Summe der einzelnen Teile. Denn erst durch die Begrüßung des Anderen

und die Anerkennung des Fremden entsteht ein wirklicher Dialog,

der uns gemeinsam klüger, gütiger und menschlicher werden lässt.

„Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern!“ -

diese Chance eröffnen auch dieses Jahr die »Interkulturellen Tage der Stadt Dresden«, an denen sich, neben zahlreichen Einrichtungen und Vereinen,

auch diese Konzertreihe beteiligt.


Im Herbst 2014 beginnt die 10. Spielzeit MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN.

Aus den anfänglich 2 - 3 Konzerten pro Monat hat sich eine Konzertreihe entwickelt, die mit nachhaltiger Beständigkeit nationale und internationale Künstler präsentiert, die zumeist nicht den popmusikalischen mainstream verkörpern, sondern vielmehr mit hoher künstlerischer Kreativität und Ehrlichkeit überzeugen.

Diese Musik steht nach wie vor im Fokus dieser Konzertreihe.

Nicht möglich wäre ihre beständige Präsentation ohne die zuverlässige

und freundliche Zusammenarbeit mit dem Staatsschauspiel Dresden

und der Dresdner Dreikönigskirche, deren Direktorien, Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern ich - sicher auch im Namen aller Künstler und aller

Gäste aus dem Publikum - sehr herzlich danken möchte.

 

In großer Vorfreude auf den kommenden Herbst verbleibe ich

mit den besten musikalischen Grüßen

 

Ihr Andreas Grosse  

 

PS:
Auf dieser homepage gibt es ein Gästebuch. Gern können Sie dort Ihre Meinungen und Anregungen, Ihre Wünsche und Ihre Kritik, hinterlassen.

 

 

News

13.07.2014

Die neuen Konzertbroschüren sind fertig. Vorgestellt werden die Musiker, die in den Monaten September - November Gäste dieser Konzertreihe sind.
Dazu gibt es einen kleinen Ausblick in das voraussichtliche Konzertangebot des Dezember.

Und es gibt zahlreiche Hinweise auf Veranstaltungen anderer Veranstalter in Dresden
und dem Umland.

 

Der Postversand an die Abonennten ist abgeschlossen.

Die Auslage an zahlreichen Stellen in Dresden und dem Umland ist in Arbeit.

 

Ich wünsch viel Freude bei der Lektüre, hoffe auf Ihr Interesse an den musikalischen Angeboten und wünsch Ihnen jetzt schon viel Freude an der MUSIK

ZWISCHEN DEN WELTEN.

 

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07.03.2014
Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)

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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

 

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01.07.2012

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