Liebe Musikfreunde,

 

derzeit stecke ich mitten in einem persönlichen Umzug und frage mich beim Verpacken meiner Habseligkeiten: Welche Dinge, die ich im Laufe meines Lebens erworben habe, nehme ich mit? Und wovon will ich mich trennen?


Was mache ich beispielsweise mit meiner umfangreichen Plattensammlung? Auflösen? Oder mitnehmen? Wenn ich ehrlich bin:

Viele der schwarzen Platten habe ich längst durch die kleineren und praktischeren CDs ersetzt. Darum stehen die alten Vinylscheiben zumeist etwas unbeachtet in ihren Hüllen und setzen langsam Staub an.
Doch für mich verknüpfen sich Geschichten mit diesen Antiquitäten, die sich mit einer CD niemals verbinden. Denn viele der Platten habe ich schon in den 70er und 80er Jahren erworben. Für mich in der DDR Geborenen waren das damals unglaubliche Schätze, denn „Westplatten“ wurden mit bis zu 180 Ostmark das Stück gehandelt.

Und sie waren selten! In der kleinen, sich selbst eingemauerten DDR gab es die ja offiziell nirgends zu kaufen; oftmals war nicht mal klar, ob die Platten nun irgendwie „erlaubt“ oder als „westlicher Schund“ oder „staatsfeindliche Hetze“ gar verboten waren. Umso beglückender war es, nach Monaten, manchmal Jahren des Suchens, Fragens, Hoffens, endlich eine der gesuchten Platten in den Händen halten und anhören zu können.

Für mich ging von diesen schwarzen Scheiben in ihren oft aufwendig gestalteten Hüllen immer eine Art Strahlen aus; sie besaßen einen Wert, der über das rein Musikalische (und auch das rein Finanzielle) weit hinaus reichte. Denn sie erzählten in der reglementierten Welt meiner Jugend ihre rebellischen Geschichten von Freiheit, Individualität und Vielfalt. Diese Platten waren nicht nur eine dreiviertel Stunde lang fremde Musik, die man sonst nicht hören konnte, sie waren auch der greifbare Beweis, dass es eine andere Welt wirklich gab, irgendwo da draußen, eine Welt hinter der Mauer.

Damals sehnten wir uns nach dieser Welt, diesem Freiland, einer Welt der Meinungs- und Kultur- und Reisefreiheit, der Freiheit der Wahl, einer Welt, die Individualität zuließ.

Um diese Welt zu erreichen mußten Mauern abgebaut werden, Mauern aus Stein ebenso wie die in den Köpfen.

 

Und darum werde ich meine Schallplattensammlung mitnehmen ins neue Heim. Als Tonträger sowieso, aber auch als Mahnung und Erinnerung. Denn nie wieder will ich in einem Land leben, das eine Mauer um sich baut, um sich von der Welt auszuschließen.

Die Menschen, die jetzt wieder das Nationale preisen, alles Neue und Fremde verteufeln, Menschenrechte und Demokratie am liebsten abschaffen würden, die nach neuen starken Führern rufen und sich wieder hohe Mauern wünschen, hinter denen das Leben geordnet und sicher wäre, sind auf einem dunklen Weg zurück in eine tote Vergangenheit.

Doch dahin werden wir ihnen nicht folgen.

Denn das Leben hält sich nicht auf im Gestern.


Mit weltoffenen Grüßen

Ihr Andreas Grosse

 

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N  E  W  S

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14.12.2017

Ja, PIPPO POLLINA kommt am Sa. 14.04. nach Dresden.
Das Konzert wird im Großen Saal des rekonstruierten KINO SCHAUBURG stattfinden.

Momentan mangelt es noch am neuen Bestuhlungsplan, deshalb gibt es derzeit noch keinen Ticketvorverkauf.

Ich hoffe aber, dass das in wenigen Tagen erledigt sein wird und der Ticket-Vorverkauf noch vor Weihnachten beginnen kann. 

 

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30.11.2017

Grad eingestellt auf die homepage und in Vorverkauf:

Eines meiner Lieblings-Konzerte ever.

Vormerken und nicht vergessen: Am So. 22.04. kommen AFENGINN nach Dresden.

Ich freu mich wie Bolle!

Mehr Infos: Konzertübersicht.

21.11.2017

Die neue Konzertbroschüre - ist fertig. Gestern haben wir zu Sechst 8 - 12 Stunden lang diese Broschüren in über 5.300 mit Adressausfklebern versehen Umschläge verpackt, heute morgen wurden sie von der "Post Modern" abgeholt und ab morgen werden sie an ebenso viele Abonnenten zugestellt.

Viel Freude beim Lesen!

 

Alle Konzerte für diesen Zeitraum - und einige darüber hinaus - sind auch hier auf der KONZERTÜBERSICHT zu sehen. Einfach unterscrollen.

 

Die Tickets dafür

sind deutschlandweit in zahlreichen Ticketshops und Vorverkauskassen erhältlich. 

Online geht das auch hier.

 

Ich wünsch viel Freude!

 

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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08.08.2016

Bei cybersax hat der in seine schwedische Heimat zurückgekehrte STEFAN JOHANSSON einen Abschiedsgruß hinterlassen, wobei er auch diese Konzertreihe erwähnt.

Klick aufs Foto:

"Es gibt natürlich einige Höhepunkte, aber „Musik zwischen den Welten“, die Konzertreihe von Andreas Grosse war immer ein Fest und was ganz Besonderes.

Außerdem ist es die beste Weltmusikreihe, die Deutschland zu bieten hat und es war für mich eine Ehre, dort auftreten zu dürfen."

 

Danke, Stefan, für die freundlichen Worte!
Die Freude und die Ehre, Dein Dresdner Konzertveranstalter zu sein, liegt ganz bei mir.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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