»Vander Ikh Mir Lustik«
Ich wandere mit Freude!
Klezmer, Balkan-Gypsy und wilder Osten.

 

SIOLTA

DOBRANOTCH sind
Dmitry Khramtsov  Violine, Gesang
Germana Gordienko  Cymbalom
Paul Milmeister  Banjo
Evgenii Lizin  Big drum 
Jack Butler  Tuba
Ilia Gindin  Clarinet, sax

 

2023 war kein einfaches Jahr für DOBRANOTCH, die ursprünglich als Klezmer-Projekt gestartete Band aus Sankt Petersburg: Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine verließen die meisten der Musiker ihre Heimat und ließ sich in Deutschland nieder.
Mit diesem Krieg konnten und wollten sie nicht leben. Aber es war keine leichte Entscheidung: „Wir ließen Familie, Freunde und Fans zurück, ohne die Aussicht, ohne die Gewissheit, sie jemals wieder zu sehen“, so einer der Musiker.


Jetzt legten DOBRANOTCH mit »Vander Ikh Mir Lustik« ein neues Album vor, das sie im Exil in Deutschland in neuer Besetzung aufgenommen haben. Und so ist auch ein weiteres Instrument hinzu gekommen, denn neben den traditionellen Geige, Klarinette, Saxophon, Banjo, Tuba und Schlagzeug findet nun auch ein Hackbrett seinen verdienten Platz auf der Bühne. 

DOBRANOTCH war allerdings nie eine nur russische Band. Gegründet 1997 in Nantes, Frankreich, stammten ihre Mitglieder ursprünglich aus Russland, aber auch aus Moldawien, Lybien, Frankreich, der Ukraine ... Ausdauernde Tourneen quer durch Europa bescherte den Musikern so viele verschiedenste Impulse, dass man sie mit Fug und Recht als echte Worldmusic-Band bezeichnen kann, die Klezmer mit Balkanbeats mischen, jiddische Traditionals mit slawischen Soul, Hochzeit mit Beerdigung, DIKANDA mit BRATSCH ... Ihre musikalische Mischung ist absolut einzigartig, gesungen wir in zahlreichen Sprachen, natürlich in jiddisch, aber auch in ukrainisch, russisch, türkisch, englisch, sogar in deutsch.

 

 

Mit ihrem neuen Album feiern DOBRANOTCH ihre ursprünglichen musikalischen Wurzeln und überzeugen auch im 27. Jahr ihrer Geschichte mit diesen unwiderstehlichen und quicklebendigen Mischung aus jüdischen, moldawischen, Roma-, kaukasischen, ukrainischen und serbischen Melodien.

Eine Besonderheit ist ihre Klezmer-Version des US-Klassikers »In The Pines«, die an die Blues-Vergangenheit des Bandleaders Dmitry Khramtsov erinnert. Und in »Skotchne« integrieren sie Drum & Bass-Elemente in ihre Klezmer-Sounds. 
Die Band hat auch keine Scheu vor wirklich anderen Genres: Ihre Klezmer-Version von Rammsteins Hit »Du Hast« entwickelte sich mit drei Millionen Views zu einem echten YouTube-Renner.

 

 

Auf dem Album sind übrigens einige illustre Gäste zu hören, welche die Verwurzelung der Musiker in der internationalen Jiddish- und Klezmerszene zeigt:
So spielt der New-Yorker-Multiinstrumentalist Ilya Shneyveys Akkordeon und Flöten, Dan Blacksberg aus Philadelphia intoniert Posaune, zu hören ist auch der begnadete moldawische Trompeter Dumitru Hanganu vom Lautarii Orchester aus Chisinau. Und Vadim Kolpakov, der früher bei Madonnas »Sticky & Sweet«-Tournee mitwirkte, ist als Virtuose auf der russischen 7-saitigen Gitarre zu hören.


Seit über 25 Jahren tourt die Band um die Welt, hat über ein Dutzend Alben eingespielt. Und trotz der für sie schwierigen Situation sagen die Musiker: „Die Reise geht weiter - und wir laden Sie ein, unsere Freude zu teilen“.

DOBRANOTCH klingen in kleinen Clubs und auf großen Festivals genauso überzeugend und mitreissend wie auf klassischen Theater- oder sogar philharmonischen Bühnen. Und oft genug kommen die Musiker nach dem Konzert einfach von der Bühne herunter und spielen im Saal oder im Foyer noch ein, zwei Stücke mitten im Publikum, so wie es ihre Vorgänger vor hundert oder zweihundert oder noch mehr Jahren taten.

PS:

Das beeindruckende Titelbild für ihre neue Produktion (siehe oben) wurde von der in Berlin lebenden Künstlerin Elia Jaloniecki aufgenommen.
 


PRESSE
 

"Bereits zum zweiten und garantiert nicht zum letzten Mal sorgte die sensationelle ukrainisch-russisch-moldawische Balkan-Gypsy-Band Dobranotch auf der Steimke in Uslar für Furore. Wer nicht dabei war, hat mächtig was verpasst, denn diese temperamentvollen Musiker demonstrierten uns nicht nur, wie virtuose Völkerverständigung funktioniert, sie lehrten uns auch, wie man analogen Techno produziert ... "
VonWegen

 

"DOBRANOTCH, deren musikalisches Abenteuer in den Straßen der französischen Stadt Nantes begann, bringen die grenzenlose Energie der Rootsmusik in die Welt: Jüdisch, Russisch, Balkan, Roma.
Im Konzerthaus klingen sie wie raffinierte Künstler, im Club oder auf Festivals versetzen sie das Publikum in eine tanzende Trance, und wenn sie von der Bühne zum Publikum herunterkommen, sind sie das Orchester für einen magischen Karneval."
Kunstklinik

 

"Dobranotch kennt sich bestens mit Spaß in schwierigen Zeiten aus: Mit ihrer wilden, frenetischen Mischung aus Klezmer, Balkan, Brass und Dub wird jede Seele umarmt und zum Tanzen gebracht.
Die wilden Derwische mischen Balkansounds mit Klezmer und Gypsy und sind bereits in mehr als zwanzig Ländern aufgetreten. Dabei erfindet sich die Band stets neu und ist seit ihren Anfängen bis heute kein bisschen leiser geworden."
Rausgegangen   

 

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V E R G A N G E N E S

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Der FOLKER wurde ZWANZIG.

Ich gratuliere!

Aus diesem Anlaß durfte ich einen kleinen Beitrag schreiben. Den gibt es hier:

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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09.09.2015

Aus Anlaß des Starts in die neue Konzertsaison erschien in der Dresdner Neueste Nachrichten ein Interview.

Die Fragen stellte Beate Baum.
Wer es lesen will:
Klick auf das Bild.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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29.08.2013
Interview aus den DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN
 

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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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MEIN NAME IST MENSCH!
Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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