Katja Werker

»Jahresringe«
Wie der Frühling nach dem Winter.
Loslassen und Neubeginn.

Katja Werker  Gesang, Gitarre
und als special guest:


Ian Melrose
(Schottland)
Gitarre

Ein von Katja Werker verfasster Text zu ihrem Kollegen Ian Melrose befindet sich ganz am Ende dieser Seite.
 


“Für mich ist Katja Werker eine der außergewöhnlichsten Künstlerinnen, die wir in Deutschland haben. Auf der einen Seite gnadenlos intensive Interpretin, die in jeder Note auf der Suche nach der Wahrheit ist, dabei keine Angst vor der eigenen Blöße hat und auf der anderen Seite herausragende Songschreiberin, die es schafft dem Zuhörer in 4 Minuten mehr zu erzählen, als so manches Buch auf 400 Seiten!”
Musikkollege STOPPOK


"Wenn sie spielt, steht die Welt still."
Neue Ruhr Zeitung

 

Mag sein, dass diese Zitate für manche ein wenig gepuscht wirken, doch Katja Werker ist wirklich eine besondere, eine Ausnahme-Künstlerin, eine Sängerin, der man glaubt, was sie singt. Weil sie authentisch ist. Weil sie bedachtsam ist. Weil sie sie selbst ist. Kein formidables Abziehbild. Weil sie genau hinschaut und genau formuliert, keine Angst hat (oder wenn, dann dennoch) ihre Verletzlichkeit zeigt. Ihren Zweifel. Ihre Verwundungen ebenso wie ihre Freude.
Ihre Hoffnung. Ihre Liebe. Ihr Leben.
Auch, wenn sie damit nicht wirklich kompatibel ist für unsere glatt polierte Radio- und TV-Scheinwelt.

Angefangen mit ihr und ihrer Musik hatte es im Jahr 2000, da erreichte ihr englisch gesungenes Debütalbum »Contact Myself« wie ein Wunder und aus dem Nichts heraus die deutschen Albumcharts. Bis heute gilt es unter Musikliebhabern und Kritikern als Meilenstein. Doch dieser frühe Erfolg brachte ihr eine plötzliche Popularität und Öffentlichkeit, auf die sie so nicht vorbereitet war. Auf die damit einhergehenden Anforderungen einer glitzernden Medienwelt wollte sie sich partout nicht einlassen.
Es dauerte Jahre, bis sie bereit war für Neues.

Mehr als zwanzig Jahre später hat sie ein gutes Dutzend eigene Produktionen veröffentlicht, die meisten davon in deutscher Sprache. Seit über zehn Jahren ist sie regelmäßig Gast dieser Konzertreihe, letztmalig im März 2018. Es sollte, was wir damals nicht wussten, ihr letztes Konzert sein in Dresden für eine lange Zeit. Denn ihr für März 2020 geplantes Konzert war eines der ersten, welches wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste.

Kurz vor ihrem letzten Konzert hatte sie ihr damals aktuelles Album »Magnolia« veröffentlicht, benannt nach dem Baum, der jedes Jahr als erster die Welt mit seinen strahlenden Blüten begrüßt, elf fein arrangierte Lieder über "Das große Glück im Kleinen":

Wir graben in der Erde
doch lieben heißt auch lassen
und Fortschritt heißt "Ich bin".


Im booklet der CD schreibt sie zu diesem Lied:
"Der Song entstand auf der Rückfahrt von einem Konzert im Bordrestaurant des ICE."
Das kann man sich gut vorstellen, der Rhythmus ist tatsächlich zu spüren ...

 

 

Seitdem ist viel passiert.
Auf ihrer homepage kann man einiges davon erfahren, da schreibt sie unter anderem:

"
Ich habe am 1.1.2020 auf vielen Ebenen meines Lebens von "0" begonnen, bin aus meiner Komfortzone ausgestiegen, habe viele, sehr wichtige (Grenz-) Erfahrungen gesammelt, die wieder wichtig für mein weiteres Schaffen werden.

 

Wieder war meine Kreativität mein unantastbarer Kokon, aus dem alles heraus entsteht, das für mich persönlich von wirklicher Bedeutung ist. Und, was außerdem konstant war und hoffentlich bleibt, ist eure Resonanz. Beides hat mich durch den für mich wirklich schwierigen ersten Winter getragen, in dem ich wochenlang nur zwischen Umzugskartons, einem neuen Namensschild an meiner Klingel und vielen ungeklärten Fragen saß.
 

Fragen, die mir viel Angst gemacht haben und bei denen ich mich auch damit abfinden musste, dass ich jetzt sofort keine Antworten bekomme.

 

Aber die Kreativität und das Leben an sich lässt sich nicht aussperren, beides kommt immer zurück wie der Frühling nach dem Winter."

In diesem Konzert will Katja Werker endlich Songs ihres neues Albums vorstellen, welches bald schon ans Licht der Welt gelangen soll, eingebettet natürlich in
einen bunten Mix ihrer schönsten englischen und deutschen Songs der letzten mehr als zwanzig Jahre.
 

Erscheinen wird »Jahresringe« wieder auf ihrem eigenen Label "Küchentisch", was ihr maximale Unabhängigkeit garantiert. Einfach nur Katja, pur und ganz sie selbst. Einen ersten Song kann man schon hören. Und ich bin mir sicher: Das lange Warten hat sich gelohnt.

Ein paar Hundertausend auf der Bank
Zwanzig Jeans im Kleiderschrank
Brauch ich alles nicht ...

 

 

Presse:

 

"Es sind magische Momente, die sie herauf beschwört, mit ihrer Stimme, ihrer Musik, den Texten und einer Persönlichkeit, die jede Effekthascherei ausschließt."
Stuttgarter Zeitung

 

"Voller Intimität, persönlich und tiefgründig. Katja Werker wird nicht umsonst mit internationalen Größen wie Marianne Faithfull verglichen."

rbb online

"Was für eine Stimme! Katja Werker gehört zum Besten, was ich bisher gehört habe. Es haben sich, wie sonst selten, Emotion und Atmosphäre zu guter Musik verbunden. 5 Sterne!!!"
Gitarre und Bass

 

"Ihr Auftritt hinterlässt eine Leuchtspur..."
Aachener Zeitung

"Katja Werker ist die beste deutsche Songwriterin."
Kulturnews


"Katja Werker hat eine Stimme, die auf direktem Weg das Herz berührt. Sie gilt heute für viele als eine Lichtgestalt der deutschen Liedermacherinnen-Szene. Ihre Texte sind feine, tiefgründige Poesie."
KunstRaum Northeim

 


Zum IAN MELROSE schrieb KATJA WERKER am 22.01.2024 auf facebook:

WOOH, wir, die Veranstaltungsagentur "Musik zwischen den Welten"
und meine Wenigkeit freuen uns sehr (!), dass wir den unvergleichlichen Ian Melrose bei meinem Konzert im Kleinen Haus in Dresden als special guest an Gitarre und Dobro begrüßen dürfen !!!

Ian Melrose kreuzte meinen Weg um 2011, als wir uns zum ersten Mal im Stockfisch-Records Studio trafen, um dort mein Album "Mitten im Sturm" aufzunehmen. Ian war an der Entstehung dieses Albums als Gitarrist und überhaupt maßgeblich beteiligt.

Die Begegnung mit Ian war für mich im weiteren Verlauf als Gitarristin weg- und richtungsweisend, zuvor empfand ich mich selbst eher als jemand, der zwar irgendwie "getupfte" (so hatte es mal jemand vom Major Label genannt, dass ich eher auf der Gitarre tupfen würde, als spielen) Songs auf der Gitarre schreibt, aber nicht wirklich als ernst zu nehmende Gitarristin, schon gar nicht im Recording Studio. Als ich Ian dann aus nächster Nähe beim Spielen beobachten konnte, taten sich Welten für mich auf, denn einen so versierten Fingerpicker hatte ich wirklich noch nie erlebt! Ich wusste um ehrlich zu sein, gar nicht, dass es so etwas gibt.

Und er saß mir direkt gegenüber am großen meeting Tisch von Stockfisch! Unvergessen.
Ich habe von Ian sehr viel gelernt, konnte meine Gitarrentechnik seit 2011 eigenständig sehr weiter entwickeln und auch für mich akzeptieren, dass ich eben so spiele, wie ich spiele, aber nie eine besonders virtuose Solistin sein werde - dazu habe ich vermutlich einfach viel zu spät mit dem Üben begonnen.
Oder es liegt mir einfach nicht, was auch völlig Ok ist.

Eine Zeit lang (so mit Mitte 20) bewunderte ich Gitarrenspezialisten wie Joe Satriani und wollte auch so spielen wie sie, (ich erinnere mich noch an sein " Flying in a blue dream" Konzert im Kölner E-Werk) aber mein Weg führte mich eben zu meinem ganz eigenen Stil, und darum geht es ja auch letztlich: Den eigenen Ton zu finden.

 
Ian steuerte dann auch Gastbeiträge wie z.B. bei "Bring mich nach Hause" von Album "Lieder vom Küchentisch" zu meinen Eigenproduktionen bei und hat mich immer bestärkt, mein Recording weiter ernsthaft voran zu treiben.
 
Ian, der gebürtig aus Schottland kommt und seit über 30 Jahren in Berlin lebt, hat eine lange Historie von High End Liveproduktionen, unter anderem spielte er bei Clannad, mit Manfred Leuchter und bei Kelpie.

Beim Konzert wird er mich zu ausgewählten Songs wie z.B. "Carried the Cross", den er auf seinem letzten Soloalbum "seven " auch wunderschön selbst gesungen coverte, an Gitarre und Dobro begleiten.
Ich freue mich sehr darauf!!!
 

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V E R G A N G E N E S

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Der FOLKER wird ZWANZIG.

Wir gratulieren!

Aus diesem Anlaß durfte ich einen kleinen Beitrag schreiben. Den gibt es hier:

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

 

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09.09.2015

Aus Anlaß des Starts in die neue Konzertsaison erschien in der Dresdner Neueste Nachrichten ein Interview.

Die Fragen stellte Beate Baum.
Wer es lesen will:
Klick auf das Bild.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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29.08.2013
Interview aus den DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN
 

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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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MEIN NAME IST MENSCH!
Klick auf das Bild!

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