Die Aufführenden:
STEFAN EDER
- Grand Piano
ANDREAS HENKEL - Grand Piano

 

„Eigentlich gibt es keine Worte für diese Musik.
Man kann sie nicht wie andere Musik hören; es ist überhaupt ein Erlebnis, nicht vergleichbar mit anderen Erfahrungen.
Canto Ostinato ist Musik, in der man ertrinkt. Man wird transformiert.
In einem tranceartigen Zustand fühlt man alles, was man fühlen kann:
Hoffnung. Trauer. Glück und Angst.
Der Stuhl, auf dem man sitzt, verschwindet, alles um einen herum löst sich auf. Es gibt nur diese unendliche Musik mit ihren feinen, hypnotisierenden Veränderungen, immer dann, wenn man es fast nicht mehr ertragen kann.
Das ist die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.“
Maaike de Groot.

 

 

Nun schon zum 9. Mal in Folge erlebt dieses außergewöhnliche Konzert jeweils zum Jahreswechsel seine Aufführung im Dresdner Pianosalon.
Im Land seiner Entstehung, in Holland, ist es längst ein Kultstück geworden:
Neben der vom Komponisten geschaffenen Fassung für wahlweise 2 oder 4 Pianos entstanden in den vergangenen Jahren immer mehr und verschiedene Fassungen, bspw. für Saxophonquartett, für Harfe Solo und Duo, für Xylophon, Orgel u.v.a.
Einiges davon kann man bei youtube sehen. Hier ein Beispiel:

 

 

Der Komponist SIMEON TEN HOLT wird 1923 im Norden der Niederlande geboren. Früh zeigt er große musikalische Begabung.
Bei Jakob van Dromselaer studiert er Musik. 1949 geht er nach Paris, lernt bei Arthur Honegger und Darius Milhaud.
1954 kehrt ten Holt nach Holland zurück.
Ten Holt wohnt in einem Bunker aus dem 2. Weltkrieg, der bei Flut überspült wird. Seinen Flügel muss er auf Stützen stellen, damit er nicht im Salzwasser versinkt. Und so sitzt ten Holt mitten im Meer und arbeitet an seiner Musik. Eigenwillige Stücke entstehen, ganz im Zeichen der musikalischen Avantgarde. Dann, Anfang der 70er Jahre, ändert sich sein Stil. Er wendet sich wieder der Tonalität zu, komponiert großflächiger und harmonischer.

 

CANTO OSTINATO, von vielen als sein Hauptwerk bezeichnet, wird 1979 nach dreijähriger Arbeit vollendet. Deutlich sind Bezüge zur späten Romantik, aber auch zur minimal music: Die Wiederholung, das hartnäckige Wiederkehren einer musikalischen Figur, ist ein wesentliches Element.
Seinen Interpreten lässt der Komponist ein hohes Maß an individueller Freiheit: Länge und Struktur der einzelnen Teile der Komposition sind variabel angelegt, so dass das Werk bei jeder Aufführung neu entstehen kann. Dies erfordert überaus intensiv miteinander arbeitende Pianisten.

 

„Das ganze Konzert atmet Lebendigkeit und Kraft; es eröffnet einen immensen inneren Raum und erinnert in vielen Passagen an den Rhythmus des Meeres, an wieder und wieder auf das Land treffende Wellen. Ein meditatives und zugleich zutiefst bewegendes Erlebnis, Musik, die intuitiv ist und elementar; ein Meisterwerk des Minimalismus, ein faszinierendes Werk, das an Schönheit gewinnt, je öfter man es hört."  | 3sat | ZDF

 

004 kommt es auf Initiative des späteres MZDW-Organisators Andreas Grosse zur deutschen Erstaufführung des CANTO am Dresdner Societaetstheater. Die damals an der Semperoper Dresden engagierte Sonnhild Viebach und der Dresdner Stefan Eder gestalten die beiden Aufführungen. Es bleiben die beiden einzigen Aufführungen dieses Duos.

 

2007 spielen Stefan Eder und der Österreicher Johannes Wohlgenannt Zincke erstmals zusammen diese Komposition. Aufführungen in den kommenden drei Jahren (u.a. auch die Erstaufführung in Österreich) sollten folgen. 2010 veröffentlichten sie ihre Interpretation auf CD.

 

Wegen einer Erkrankung musste Johannes Wohlgenannt-Zincke ab 2011 auf seine Mitwirkung verzichten. Nach einer Phase der Neuorientierung gewann Stefan Eder den ebenfalls in Dresden lebenden Pianisten Andreas Henkel. Ihre Aufführung war erstmals zum Jahresende 2012 und danach in den Folgejahren zu hören.

 

Bei allem Respekt für die vorangegangenen Aufführungen stellt die Arbeit dieses Duos Eder/Henkel zweifellos einen Höhepunkt in der Aufführung dieser komplexen und vielgestaltigen Komposition dar, die auch zum Jahresende 2016 in zwei Aufführungen zu erleben sein wird.

 

 

Die P R E S S E  zur Dresdner Aufführung:
 
"Im Coselpalais sorgte eine fabelhafte Interpretation zweier Pianisten für den rechten Drive des Werkes, das in den Niederlanden Kult-Charakter besitzt."
Alexander Keuk | SÄCHSISCHE ZEITUNG

 

"Die Kommunikation zwischen den Pianisten war perfekt und die Aufführung einem Optimum sehr nahe."
Peter Zacher | DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN

 

Eintritt:

Vorverkauf: 20,00 € | 22,00 € | 24,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 6,00 €

Abendkasse: 24,00 € | 26,00 € | 28,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 6,00 €

 

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch

Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber | Schwerbeschädigte ab 70%)

 

Vorverkauf:

zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren:

 

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N  E  W  S

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09.06.2017

ALLE KONZERTE 2017
sind hier zu sehen.

Einfach rdie Konzertübersicht
unterscrollen.

 

Die Tickets dafür

sind deutschlandweit in zahlreichen Ticketshops und Vorverkauskassen erhältlich. 

online auch hier - mit Link

auf den Konzertseiten.

 

VIEL FREUNDE!

 

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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08.08.2016

Bei cybersax hat der in seine schwedische Heimat zurückgekehrte STEFAN JOHANSSON einen Abschiedsgruß hinterlassen, wobei er auch diese Konzertreihe erwähnt.

Klick aufs Foto:

"Es gibt natürlich einige Höhepunkte, aber „Musik zwischen den Welten“, die Konzertreihe von Andreas Grosse war immer ein Fest und was ganz Besonderes.

Außerdem ist es die beste Weltmusikreihe, die Deutschland zu bieten hat und es war für mich eine Ehre, dort auftreten zu dürfen."

 

Danke, Stefan, für die freundlichen Worte!
Die Freude und die Ehre, Dein Dresdner Konzertveranstalter zu sein, liegt ganz bei mir.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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