JÜRGEN KARTHE  Bandoneon
FABIAN KLENTZKE  Piano

 

„Selten hat man einen Bandoneonspieler gehört, der sein Instrument mit solcher Präzision beherrscht...“ Die Rede ist von Jürgen Karthe, der als Solist, im Duo, im Quartett, im Sextett und natürlich auch als Gründer und Leiter des an die 30 Musiker umfassenden »Gran Orquesta Carambolage« als DER sächsische Bandonero überhaupt gilt.

 

Bereits mit zehn Jahren erhielt er seinen ersten Akkordeonunterricht.

Später übte und musizierte er auf verschiedenen Instrumenten, bevor er

sein Instrument fand: Das Bandoneon. Er studierte es in Rotterdam und Buenos Aires, unternahm Konzertreisen nach Asien und Südamerika, musizierte im japanischen Yokohama ebenso wie in Istanbul, London und Moskau und zahlreichen weiteren europäischen Städten.

Und immer sind die Menschen begeistert von seinem Können, denn

"Karthe zeigt mit seinem Spiel stets das Besondere im Tango, die Kraft,

die Straße, den Wechsel von Leidenschaft und Gelassenheit. Ihn zu sehen

und zu hören ist ein Erlebnis."

 

Im Duo TANGO AMORATADO musiziert Karthe gemeinsam mit dem traumtänzerisch sicher aufspielenden Pianisten Fabian Klentzke seit
mehr als 15 Jahren.

 

Fabian Klentzke erhielt seine musikalische Ausbildung in Dresden.
Der vielseitige Musiker (der auch singt und Oboe spielt) gastierte in nahezu allen europäischen Ländern, dazu in Asien und Lateinamerika.
 

Die beiden perfekt miteinander harmonisierenden Instrumentalisten musizieren mit der Intensität einer ganzen Band und den Klangfarben eines Orchesters ihren nuancierten und kraftvollen Tango Argentino. Publikum

und Kritiker sind gleichermaßen begeistert. So haben sich beide Musiker innerhalb und außerhalb ihres Duos einen führenden Platz in der internationalen Tangoszene erarbeitet.

 

In ihrem neuen Programm, welches auch als Hörbuch erschienen ist, haben sie sich der besonderen Geschichte des Tangos und seines Hauptinstruments zugewand, denn Bandoneon und Tango gehören zusammen, jedes einzelne für sich sind ohne das jeweils andere kaum vorstellbar. Und so, wie sich um die Entstehung des Tangos zahlreiche Legenden ranken, gibt es auch zahlreiche Geschichten um und über das Bandoneon.
 

Vom Erzgebirge nach Buenos Aires ist es ein weiter Weg. Wie ist das Bandoneon dorthin gelangt? Und wo kommt es überhaupt her? Wie und wo

ist es entstanden? Und was unterscheidet das Bandoneon vom so ungleichen Bruder Akkordeon?

Jürgen Karthe und Fabian Klentzke gehen diesen und anderen Fragen nach.

In diesem Konzert spielen sie nicht nur traditionelle argentinische Tangos, sondern auch Musik, die in der Geschichte des Bandoneons eine wesentliche Rolle spielte: Folklore aus dem Erzgebirge und aus dem Norden Argentiniens, Schlager der 20er Jahre, Klassik-Adaptionen und Musik der argentinischen Komponisten Alberto Ginastera und Astor Piazzolla.
Dazwischen gibt es Ausflüge in die Geschichte des Bandoneons, das ja auch als "Orgel des kleinen Mannes", "Walzer-, Marsch- und Polka-Quetsche" oder spanisch "Fueye" genannt wird.



"Von meiner Heimat singen konnte ich schon in Krefeld und Carlsfeld gut. Warum sollte ich das nicht auch auf Neapolitanisch oder Spanisch tun? Das waren nämlich die Sprachen, die in Buenos Aires aufeinanderprallten. Einer Stadt, die innerhalb von 50 Jahren fünfmal so viele Einwohner hatte wie vorher. Ach, was red ich da: Einwohner? Gestrandete waren es, eine gigantische Masse einsamer Menschen. Und weil diese Desperados alle gar nicht so viel singen konnten, wie sie weinen wollten, haben sie mich als Ersatz gewählt: Das Bandoneon."


Fue tu voz, bandoneón,
la que me confió el dolor de fracaso que hay en tu gemir;
voz que es fondo de la vida oscura y sin perdón,
del que soñó volar y arrastra su ilusión llorándola ...

Bandoneonseele
Es war deine Stimme, Bandoneon,
deren Stöhnen mir den Schmerz über das Scheitern anvertraute;
deine Stimme, die die Tiefe des gnadenlosen Lebens und dessen ist,
der zu fliegen träumte, aber seine Illusionen rumschleppt und sie beweint...

Enrique Santos Discépolo
"Alma de Bandoneón"
Übersetzung: Dieter Reichardt

 

 

Eintritt:

Vorverkauf: 12,00 € | 14,00 € | 16,00 € | 18,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 4,00 € 

Abendkasse: 14,00 € | 16,00 € | 18,00 €| 20,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 4,00 €

 

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch

Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber | Schwerbeschädigte ab 70%)

 

Vorverkauf:

zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren:

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A K T U E L L E S

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16.05.2019

 

Die neue Broschüre,

gültig für SEPT - NOV 19,

ist bereits in Arbeit.

Erscheinen wird sie noch vor den Sommerferien, voraussichtlich in der letzten Juniwoche.

Anzeigenanfragen und -wünsche für diese kommende Ausgabe senden Sie bitte per mail an info@mzdw.de 

 

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Der FOLKER wird ZWANZIG.

Wir gratulieren!

Aus diesem Anlaß durfte ich einen kleinen Beitrag schreiben. Den gibt es hier:

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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29.08.2013
Interview aus den DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN
 

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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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