Was ist schöner, als ein Akkordeon?

                                                  Fünf Akkordeons!

 

Mehr oder we­ni­ger lie­be­voll ti­tu­liert als Quetsch­kom­mo­de, Schif­fer­kla­vier, Schwei­ne­or­gel, Bla­se­balg der Höl­le  o­der asth­ma­ti­scher Wurm, be­sitzt das

Ak­kor­de­on min­des­tens e­ben­so­viel Charme wie Na­men.

Und ob­wohl vie­le das Instrument lieben, es selbst spielen oder eins auf

dem Dachboden ste­hen ha­ben, wis­sen die we­nigs­ten Leu­te von der wil­den Kar­ri­e­re und dem welt­wei­ten Ein­fluss die­ser ei­gen­wil­li­gen Wun­der­kis­te.

 

Wie kaum ein zwei­tes Ins­tru­ment hat sich das ver­gleichs­wei­se jun­ge

Ak­kor­de­on (er­fun­den 1829) in ei­ner a­tem­be­rau­ben­den Ge­schwin­dig­keit

ü­ber Lan­des- und Kon­ti­nen­tal­gren­zen hin­weg ver­brei­tet.

Mas­sen­wei­se ex­portiert in die Ko­lo­ni­en o­der im Hand­ge­päck ein­ge­schleppt von E­mi­gran­ten schuf es sich ei­nen nicht mehr weg­zu­den­ken­den Platz in

der Mu­sik der gan­zen Welt.

 

Ei­gent­lich kann man nicht von dem Ak­kor­de­on spre­chen, da dieses so

vielgestaltige Ins­tr­ument im­mer wie­der um­ge­baut, ver­än­dert, ver­fei­nert

und an die lo­ka­len Be­dürf­nis­se an­ge­passt wur­de – da­raus ent­stan­den

ver­schie­de­ne Ins­tru­men­ten­ty­pen, die sich durch un­ter­schied­li­che Sys­te­me, Grös­sen, Form, Ton­um­fang und Spiel­tech­nik un­ter­schei­den.

 

Zum Reinschauen gibt es ein Preview-Video der Festival-Tour 2017:

Welcher Wind bläst kräftiger als El Niño?

              Der Wind aus 5 Akkordeon-Bälgen.

 

Und zwar auf der Akkordeonale!

Von Moldawien nach Polen über Deutschland bis nach Texas und zurück in

die Niederlande strömt dieser musikalische Sturm, der verwirbelt, brilliert, belebt und begeistert, beschwingt und betört.

 

Zum 11. Mal entfesselt Servais Haanen, Drahtzieher und Kreateur des Festivals, diesen kreativ akkordeonalen Sturm, der sich über Landes- und Kontinentalgrenzen hinwegsetzt, sich an kultureller Vielfalt bereichert und

dem Publikum mit prallem musikalischem Reichtum um die Ohren weht!


Zu hören gibt es Akkordeon vom Feinsten mit komplexen bessarabischen Klängen, klassischer Romantik, Western Swing, Balkan-Folk, Jazz und zeitgenössischer Musik, bereichert durch die besondere Färbung von Flügelhorn und Cello.

 

Und:
Keine Akkordeonale ohne Servais Haanens kabarettreife Moderationen!

 

Herzstück dieses Festivals ist die Begegnung und Interaktion zwischen

den Künstlern im pulsierenden Wechsel von Soli und Ensemblestücken.
So verschieden die kulturellen Hintergründe und Persönlichkeiten, so unterschiedlich sind auch die Herangehensweisen und Stile der Musikerinnen und Musiker: die eine ist hoch studiert mit klassischer Ausbildung, der andere hat sein Instrument von frühester Kindheit an ganz selbstverständlich wie Sprechen und Tanzen innerhalb seiner Kultur erlernt.

 

Mit der gemeinsamen Sprache Musik schaffen sie eine Verständigung,

die sich nicht um Grenzen und Trennendes schert, dafür einen lebendigen Austausch kreiert. Improvisationstalent, Spontaneität und Spaß am gemeinsamen Konzert verbinden die vielfältigen Klangmöglichkeiten zu

etwas Neuem, bis jetzt noch nicht Gehörten.
Es war immer schon und wird es auch weiterhin sein:

Ein Fest der Klänge! Virtuos und temperamentvoll!

Adrenalin und Seelenbalsam!

Ein Ereignis der besonderen Art!
 

Sehen — Hören — Genießen

 

Die 5 Akkordeon-Akteure der

                                         AKKORDEONALE 2019:

 

ANATOL EREMCIUC  | Moldawien
Bessarabischer Wirbelwind
Der Akkordeonist und Musik-Pädagoge Anatol Eremciuc kommt aus der Republik Moldawien, früher bekannt als Bessarabien. Dieses Gebiet wird von Menschen zahlreicher Völker bewohnt, deren verschiedene Musikstile wie Balkan, Roma, Klezmer sich in Anatols Akkordeonspiel wiederspiegeln.

Anatol ist Gründer der Band BASARAB, einem Projekt, das die Virtuosität

und Komplexität der traditionellen Volkmusik aus Bessarabien in feinsten Nuancen darstellt. In den unterschiedlichsten Projekten hat er gespielt,

auf diversen internationalen Festivals, hat Wettbewerbe gewonnen und saß selbst in Jurys. Vor Jahren ist Anatol nach Barcelona emigriert, seine Musik

ist der Brückenschlag zu seiner Heimat Moldawien.

 

INGA PIWOWARSKA  | Polen
Romantik und Brillanz
Die junge Polin begann ihre musikalische Ausbildung mit neun Jahren an

der Nationalen Musikschule in Mlawa. Ihre Entscheidung für Klassik und zeitgenössische Musik lag im Reiz des Anspruchsvollen und der Herausforderung, durch Beherrschung und Konzentration die Musik zum

Leben zu erwecken. Trotz ihrer Jugend wurden ihr bereits viele Stipendien

für herausragende musikalische Leistungen verliehen, sie gewann diverse Preise und Auszeichnungen auf nationalen und international Wettbewerben und ist als Publikumsliebling neben ihren solistischen Aktivitäten auch in

der Kammermusik gern gesehen. Ingas Lieblingskomponisten sind Gustav Mahler, Sergei Rachmaninoff und Claude Debussy.

 

JAN BUDWEIS  | Deutschland
Angesagter Bal-Folk
Jan Budweis beschäftigt sich seit den 1980er Jahren mit Folkmusik.

Besonders im Volkstanz und der traditionellen Musik eröffnete sich ihm eine neue Welt, und er entdeckte seine Liebe für das Diatonische Akkordeon,

die bis heute anhält.
Außerdem studierte er Bandoneon am Konservatorium in Rotterdam.

Einflüsse aus Gypsy, Jazz, Tango und Stilistiken verschiedenster traditioneller Kulturen sind in seinem Spiel und seinen Kompositionen lebendig.

Neben diverser Bandprojekte und Tätigkeiten für Bühne, Film und Hörspiel arbeitet Jan als Klarinettenbauer. Er ist aktiv und stilprägend in der deutschen Bal-Folk Szene unterwegs und gefragter Referent für diatonisches Akkordeon und Ensemblespiel.

 

GINNY MAC  | USA
Western Swing aus der Prairie
Ginny Mac stammt aus Fort Worth, Texas. Sie ist eine dynamische frische

und aufregende Akkordeonistin und Sängerin und verleiht Western Swing, Americana, Hot Jazz und internationalen Musikgenres ihre eigene Note.

Wenn sie nicht gerade mit einem aktiven Tourneeplan beschäftigt ist,

schreibt und arrangiert Ginny neue Originalmusik. Zu ihren weiteren Leidenschaften gehören Bloggen, Malen und die Welt der Fotografie. Inspirieren lässt sie sich von der Welt, die sie umgibt, von der Schönheit alltäglicher Dinge. All das fließt in ihre Musik ein.

Ginny war u.a. Mitglied der zweimaligen Grammy Award-Gewinner BRAVE COMBO.

 

SERVAIS HAANEN  | Niederlande
Der Meister feiner Klänge
Als musikalischer Querdenker ist Servais Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Er komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben Kultstatus. Schon lange arbeitet Servais daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und andere ausgefallene Klänge zu integrieren. Dank seiner vielfältigen Bandarbeit (u.a. Appellation Contrôlée, Quatro Ventos, KlangWeltenFestival) und Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktionen und Dokumentarfilm bringt Servais unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel.

Neben der Akkordeonale und seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist

die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen.

 

 

Die Begleitmusiker sind:

 

KAYA MELLER  | Polen
Flügelhorn
Kaya Meller studiert am Berklee College of Music in Boston.

Sie ist Jazztrompeterin und Flügelhornistin, Komponistin und Arrangeurin. Kaya tritt mit zahlreichen Projekten auf, wie Big Band, Symphonieorchester und kleinen Jazzensembles und hat bereits mit etlichen Jazz-Legenden zusammengearbeitet.

Außerdem leitet sie ihr eigenes Kaya Meller Quartett.

 

JOHANNA STEIN  | Deutschland
Cello
Die multi-stilistische Cellistin Johanna Stein aus Köln fühlt sich auf jeder Bühne, in jeder Besetzung und in jedem Studio zu Hause; ob Klassik, Jazz, Rock, Pop, Fusion oder Weltmusik – kein Stil ist ihr fremd.

Neben ihrem Soloprogramm ist sie in den unterschiedlichsten Formationen

zu hören, u.a. mit ihrem avantgardistischen Streichquartett Badz.

Viele kennen Johanna schon aus vergangenen Jahren, und auch dieses Jahr wird sie die Akkordeonale mit ihrer cellistischen Begleitung bereichern.

 

 

Eintritt:

Vorverkauf: 26,00 € | 28,00 € | 30,00 | 32,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 6,00 €

Abendkasse: 30,00 € | 32,00 € | 34,00 | 36,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 6,00 €

 

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch

Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber | Schwerbeschädigte ab 70%)

 

Vorverkauf:

zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren:

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N  E  W  S

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25.02.2018

Die neue Konzert- und Veran-

staltungsbroschüre ist fertig.

So - links - sieht sie aus:

 

Die nächste Ausgabe, gültig

für die Monate SEPT - NOV,

ist bereits in Planung.

 

Da die Broschüre bereits Ende Juni (also noch vor den Som-

merferien) erscheinen soll,

wird sie auch Hinweise auf Veranstaltungen in den Som-

mermonaten enthalten.

Anzeigenanfragen und -wünsche für diese kommende Ausgabe senden Sie bitte per mail an

info@mzdw.de 

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Der FOLKER wird ZWANZIG.

Wir gratulieren!

Aus diesem Anlaß durfte ich einen kleinen Beitrag schreiben. Den gibt es hier:

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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08.08.2016

Bei cybersax hat der in seine schwedische Heimat zurückgekehrte STEFAN JOHANSSON einen Abschiedsgruß hinterlassen, wobei er auch diese Konzertreihe erwähnt.

Klick aufs Foto:

"Es gibt natürlich einige Höhepunkte, aber „Musik zwischen den Welten“, die Konzertreihe von Andreas Grosse war immer ein Fest und was ganz Besonderes.

Außerdem ist es die beste Weltmusikreihe, die Deutschland zu bieten hat und es war für mich eine Ehre, dort auftreten zu dürfen."

 

Danke, Stefan, für die freundlichen Worte!
Die Freude und die Ehre, Dein Dresdner Konzertveranstalter zu sein, liegt ganz bei mir.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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29.08.2013
Interview aus den DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN
 

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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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