Grenzenlos...
Ohne Frage ist Sven Helbig ein Grenzgänger, einer, für den im klassischen Sinne das Wort „Crossover „erfunden wurde, denn für ihn existieren die Grenzen zwischen klassischer Musik, experimenteller Kunst und Popmusik nicht mehr.

 

Mal komponiert er Chor-, Orchester- und Kammermusikwerke für die klassische Konzertbühne, mal tourt er solo mit elektronischer Musik.
In den Solo-Konzerten bearbeitet er seine Orchesterkompositionen radikal - zerlegt sie und lässt sie aus elektronischen Clustern neu entstehen. Verfremdete Vibraphonklänge, Synthesizersurrogate und Breakcore-Kaskaden gehören dabei zu seinem breiten musikalischen Arsenal.

 

Nach seinem internationalen Erfolg mit den "Pocket Symphonies" ist Jens Helbig jetzt zurück - mit neuem Album. Im September 2016 veröffentlichte er beim Label "Neue Meister" mit „I EAT the SUN and TRINK the RAIN“, zehn dunkel-melancholische Stücke für Chor und Electronics nach überwiegend eigenen Texten.


Der Künstler selbst nennt den Zyklus:
"Eine poetische Reise auf der Suche nach dem Menschlichen".

 

 

Sven Helbig wuchs in Eisenhüttenstadt auf, einer Planstadt im Osten Deutschlands. Hier entdeckte er die Musik als Kind zwischen Blaskapellen, den Schallplatten der Eltern und auf den wenigen Sendern, die er mit seinem selbstgebauten Radio empfangen konnte. Die Elektrobasteleien wurden seine erste Leidenschaft und blieben ein Element seiner späteren Musik.


Was als Faszination für Transistoren und Kupferdrähte begann, wurde zum Fenster in die Welt der Musik: In den Nachtsendungen hörte er Brahms, Mahler aber auch den Soundtrack zu Stan Lathans „Beat Street“, dem ersten Film über Hip-Hop.

 

Er beginnt zuerst Klarinette und Gitarre, später Schlagzeug zu spielen.
Während des Musikstudiums in Dresden zieht es Sven Helbig nach New York, wo er in den Clubs von Manhattan und Harlem jammt. Nebenbei entstehen hier auch erste Stücke für Kammermusik und Orchester.
Vor allem in der schwarzen R&B- und Gospel-Szene New Yorks erlebt Sven die vollkommene Einheit von Musikern und Publikum, die sich aus den Wurzeln gemeinsamer Tradition nährt.
Diese Erfahrung wird seine Musik prägen.

 

1996 geht er zurück nach Dresden und gründet mit dem Musiker Markus Rindt die Dresdner Sinfoniker, Europas erstes Orchester für ausschließlich zeitgenössische Musik. Regelmäßig orchestriert und arrangiert er für die Pet Shop Boys, es entsteht das Ballett "The Most Incredible Thing" am Londoner "Sadler’s Wells Theater" und "The Man from the Future", das bei den BBC Proms in der "Royal Albert Hall" seine Premiere feiert. Er arbeitet mit "Rammstein" und dem "Fauré Quartett", Sibylle Berg und René Pape – auf der Suche nach musikalischer Barrierefreiheit. Mit den "Pocket Symphonies", zwölf Miniaturen für Klavierquartett und Sinfonieorchester, nähert er sich dem Ideal einer zugänglichen Kunstmusik.

 

 

In seinem Werk für Chor und Electronics "I EAT the SUN and DRINK the RAIN", für das Sven erstmals auch die Texte schrieb, führt er diesen Gedanken weiter.


Aktuell tourt Sven weltweit mit "I EAT the SUN and DRINK the RAIN".

Im Jahr 2017 wurde er zum Composer in Residence beim Enescu-Festival in Bukarest, vom Spanischen Nationalorchester und Chor in Madrid und beim Moritzburger Kammermusikfestival ernannt.
Sven ist Honorarprofessor an der Nationaluniversität San Martin in Buenos Aires.

 

 

Internationale Presse:

 

"...classical music language with a laid-back, postmodern sensibility."
The Times

 

"Helbig is a master at evoking a rich convoy of textures, moods and emotions with a minimum of notes."
The Gramophone

 

"Listening to Helbig's work you can hear the turn of the universe. It’s astonishing, and has far more in common with the atmospheric post-rock of Godspeed You! Black Emperor, or the mesmerising elegance of Sigur Ros than with Beethoven’s Fifth."
Drowned in Sound

 

"Romantic, evocative and cinematic, his music manages at the same time to please and
educate, seduce and challenge, renewing the promise of a European musical aesthetic that sometimes threatens to disappear, only to return as persistently relevant as the ancient continent it serenades."
Naked but Safe

 

 

Eintritt: 

24,00 € | ermäßigt für Berechtige 18,00 € 

 

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber) 

 

Vorverkauf: 

zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren:

 

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N  E  W  S

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09.06.2017

ALLE KONZERTE 2017
sind hier zu sehen.

Einfach rdie Konzertübersicht
unterscrollen.

 

Die Tickets dafür

sind deutschlandweit in zahlreichen Ticketshops und Vorverkauskassen erhältlich. 

online auch hier - mit Link

auf den Konzertseiten.

 

VIEL FREUNDE!

 

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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08.08.2016

Bei cybersax hat der in seine schwedische Heimat zurückgekehrte STEFAN JOHANSSON einen Abschiedsgruß hinterlassen, wobei er auch diese Konzertreihe erwähnt.

Klick aufs Foto:

"Es gibt natürlich einige Höhepunkte, aber „Musik zwischen den Welten“, die Konzertreihe von Andreas Grosse war immer ein Fest und was ganz Besonderes.

Außerdem ist es die beste Weltmusikreihe, die Deutschland zu bieten hat und es war für mich eine Ehre, dort auftreten zu dürfen."

 

Danke, Stefan, für die freundlichen Worte!
Die Freude und die Ehre, Dein Dresdner Konzertveranstalter zu sein, liegt ganz bei mir.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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