»Loud Silence«
Klezmer. Eastern. Oriental.
Mit neuem Album zum 30. Geburtstag.

 

Die Musiker:
Jerzy Bawol  Akkordeon
Tomasz Kukurba  Bratsche, Flöte, Vovals
Tomasz Lato  Kontrabass

 

"Reisen war immer ein Teil unseres Lebens, unseres musikalischen Abenteuers. Es ist das Tor, durch das wir in die fantastischen Gärten uns bisher unbekannter Menschen und Kulturen treten. Sie kennenzulernen, sie zu erleben, ihre Traditionen und Geschichten - und uns ihnen dabei anzunähern, sie und uns selbst in ihnen zu erkennen, das ist eine unserer Hauptphilosophien."


Ja, das ist nicht zu überhören, ist ihre Musik doch selbst eine weite Reise in vielfacher Hinsicht, geht sowohl nach Innen als auch nach Außen.

 

Auch auf dem neuen Album, welches Anfang Oktober veröffentlicht wird, verbinden die polnischen Musiker slawische Reels, griechischen Rembetiko, orientalische Klänge mit Melodien vom Balkan, Jiddisches mit tibetanisch klingendem Klezmer, Östliches mit Westlichem, Vertraut klingendes mit gänzlich Neuem, manchmal alles davon in einem einzigen Stück. Meditatives wechselt da zu Tänzerischem, klassisch oder traditionell Klingendes wird jazzig, tranceartige Passagen steigern sich abrupt zu Artrock.
Jeder Augenblick ist magisch.
 

 

Wer mit weltweit renommierten Künstlern wie Nigel Kennedy oder Peter Gabriel arbeitet und die Aufmerksamkeit von Steven Spielberg auf sich zieht, muss etwas Besonderes sein.

Dabei spielten die Musiker anfangs nur in Clubs und Galerien des Krakauer Stadtteils Kazimierz. Während der Dreharbeiten zum Film "Schindler’s Liste" aber wurde Regisseur Steven Spielberg auf die Band aufmerksam und lud Kroke spontan zu einem Konzert nach Israel ein. Inzwischen spielten die Musiker bei Musikfestspielen weltweit, u.a. neben Ravi Shankar, Bustan Abraham, The Klezmatics, Van Morrison und Giora Feidman auf.

 

Zur Geschichte:
Schon während ihres Studiums an der Krakauer Musikakademie experimentierten die drei Musiker mit Jazz und anderer zeitgenössischer Musik. Zuerst wurde das Trio vor allem mit Klezmer in Verbindung gebracht, aber über die Jahre erweiterte sich das Spektrum ihrer Musik vor allem durch Improvisationen zu einem die Länder-, Genre- und Zeitgrenzen überfliegenden, gänzlich eigenem Stil.

1993 erschien eine erste, von ihnen selbst produzierte Kassette, die u.a. bei Konzerten verkauft wurde. Daraus entwickelte sich eine Weltkarriere, in der Steven Spielbergs Frau Kate Capshaw eine nicht ganz
unmaßgebliche Rolle spielte: Sie brachte ihren Mann, der gerade in Krakau "Schindlers Liste" drehte, mit zu einem Konzert der drei Musiker im Restaurant "Ariel". Von der Musik des Trios überzeugt lud Spielberg die Musiker dazu ein, bei einem Treffen von Überlebenden der Liste Schindlers in Jerusalem aufzutreten.

Außerdem schickte er eine Kassette an Peter Gabriel, der sie umgehend für das "WOMAD Festival" 1997 engagierte. Dort stellten sie ihr eigentliches Debütalbum "Trio" vor, auf dem man die ursprüngliche Idee einer zeitgenössischen Klezmerband noch gut nachvollziehen kann.
Eine Aufnahmesession in den "Real World Studios" folgte, die später in Teilen in Peter Gabriels Album "Long Walk Home" einfloss.

Spätestens auf ihrem Album "Live At The Pit" (1998) zeigte sich die Verknüpfung von Klezmermotiven mit zeitgenössischer Musik immer stärker, ergänzt durch Balkanklänge und sephardische und arabische Muster. Für das Album "Sounds Of The Vanishing World" erhielt das Trio im Jahr 2000 den "Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik".

 

Erste Gespräche mit Nigel Kennedy, aus denen drei Jahre später das gemeinsame Album "East Meets East" (2003) entstehen sollte, sowie Konzerte und Nominierungen für renommierte Preise wie den "BBC Radio 3 Award" folgten.

Ab 2004 folgten Kooperationen u.a. mit dem aus dem Jazz kommenden Schlagzeuger Tomasz Grochot, der Sängerin Edyta Geppert und dem Pianisten Krzysztof Herdzin. Das daraus resultierende Album "Śpiewam życie" erhielt in Polen Goldstatus.

Zwei Jahre später klopfte Kultregisseur David Lynch an und nahm das Stück „The Secrets of The Tree Life“ in den Soundtrack seines Films "Inland Empire".

Weitere Alben und weltweite Konzerttourneen folgten, ebenso Aufnahmen und Live-Kooperationen mit norwegischen, spanischen, griechischen, chinesischen, mongolischen u.a. Musiker*innen und Sänger*innen, immer auf der Reise, immer auf der Suche nach dem Fremden, nach dem Bekannten.

Und diese Geschichte ist längst noch nicht zu Ende.

 

Vor nahezu 20 Jahren, im Jahr 2003, veröffentliche KROKE ihr damals fünftes Album, es hieß "Ten pieces to save the world".
Was damals wie eine Mischung aus Verzweiflung und Hybris klang, ist heute aktueller denn je:


"Wenn irgend etwas die Welt retten kann,
dann ist es die Musik."

 



P R E S S E:

 

»KROKE sprengen den Rahmen traditioneller Klezmer-Musik mit einer Leidenschaft und Spielfreude, die sich unmittelbar auf den Hörer überträgt.«
Hamburger Tageblatt

 

»Das ist zugleich Zuhör- und Ereignismusik, denn wer lauscht, dem werden wunderbare Geschichten erzählt, die zu Tränen der Trauer ebenso rühren wie zu denen der Freude und des Glücks.«

Nordkurier

»Ihre moderne jiddische Musik verzaubert.«
Offenburger Tageblatt

»KROKE ist eine Klasse für sich!«
Frankfurter Rundschau

»Kurzen, kompakten Stücken zum Mitklatschen folgen ausufernde Kammersymphonien mit hohem Improvisationsanteil. Mitreißend und beeindruckend.«
Fürther Nachrichten

 

»Äußerste Konzentration auf das Elementare der Klezmer-Musik ist die Sache dieser Musiker aus Krakau. Mit Geige, Akkordeon, Bass ... wird präzise und dennoch mit ungeheurer Tiefe an Emotionen die Essenz der alten jüdischen Musik extrahiert.
So intensiv, als würde man dem offenen Herz des Klezmers beim Schlagen zusehen.«
ROLLING STONE

 

<< Neues Textfeld >>

_______________________

A K T U E L L E S

_______________________

 

Liebe Fans und Freunde

von David Munyon,

 

die vom Künstler selbst editierte "David-Munyon-Official-Bootleg-Collection" bekommt Zuwachs:

Im Spätsommer 2019 ist die 

"Vol. 3" erschienen; sie um-

fasst als Doppel-CD mit einer Spielzeit von 135 Minuten (!)  ein komplettes Konzert:

jenes von 2012 in der Dresdner Dreikönigskirche.

Einen kleinen Teil der Auflage habe ich mir vom Manager des Künstlers senden lassen, um sie hier den damaligen Konzertbesuchern, David Munyons Fans und Freunden zu offerieren.

 

Die Setlist ist für Davids Verhältnisse (er spielte ja nie zweimal das gleiche Konzert) durchaus ungewöhnlich:
Einige unveröffentlichte und viele extrem selten live gespielte Songs, zwei tolle Coverversionen und einige der schönsten Songs aus Davids dicken Songbüchern.

 

Reinhören? Geht mit Klick

auf das Coverfoto oben.

 

Bei Interesse :

mail an info@mzdw.de

______________________
 

Der FOLKER wird ZWANZIG.

Wir gratulieren!

Aus diesem Anlaß durfte ich einen kleinen Beitrag schreiben. Den gibt es hier:

_____________________

 

30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

_______________________

 

08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

 

_______________________

 

09.09.2015

Aus Anlaß des Starts in die neue Konzertsaison erschien in der Dresdner Neueste Nachrichten ein Interview.

Die Fragen stellte Beate Baum.
Wer es lesen will:
Klick auf das Bild.

 

_______________________

 

01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

_______________________

 

18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

_______________________

 

15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

_______________________

 

 

07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
_______________________

 

29.08.2013
Interview aus den DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN
 

______________________

 

05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

_______________________

 

MEIN NAME IST MENSCH!
Klick auf das Bild!

_______________________


Start dieser homepage:
01.07.2012

Besucher seitdem: