Die Musiker:
ASLI DOGAN
  Gesang
RICHARD LANIEPCE  Saxophon | Dudelsack | Kaval
TALAT KARAOGLU  Klarinette
TAMER KARAOGLU  Akkordeon
ERTAN SAHIN  Tuba
EDIZ HAFIZOGLU  Schlagzeug | Perkussion

 

Dieses wilde und mitreißende Ensemble verbindet traditionelle anatolische Rhythmen und Melodien mit Funk, World und Jazz zu einem ebenso schweißtreibenden wie freudespendenden Sound, der mit seiner Kraft und Präsenz und seiner musikalischen Vielfältigkeit an ihre bunte Heimat, den kulturellen Schmelztiegel Istanbul, erinnert. Mit modernen Beats und verschiedensten Folk-Elemente entführen die Musiker ihre Zuschauer in die Heimat und die angrenzenden Länder am östlichen Mittelmeer.

 

Beim KOLEKTIF ISTANBUL verbinden sich türkische Bauchtänze mit westeuropäischem Rock, percussiv rhythmischer Folk mit beseelten Balladen, wie sie auch auf dem Balkan gesungen werden, zu einem kreativen Chaos

auf der Bühne, dem man sich nicht verwehren kann. Zumeist tanzbar, lassen die Melodien die Herzen springen und dabei dennoch keine Sekunde lang vergessen, dass es sich bei den Musikern um brillante Instrumentalisten handelt, die eine enorme Vielfalt an musikalischem Können zu bieten haben. Virzuos wechseln sie die musikalische Genres und vermischen diese, dass es zum Staunen ist: von anatolischen Jazz über Balkanmusik bis zur liturgischen Chor-Tradition, von Klängen der südosteuropäischen Roma über Anklänge

an traditionelle Janitscharenmusik bis hin zu Funk und Rap.

 

Gayda (Dudelsack), Klarinette, Saxofon, Akkordeon, Tuba, Perkussion und Schlagzeug dominieren dabei auf verschiedenen Ebenen, darüber liegend verleiht die engelsgleiche Stimme Asli Dogans dem Ganzen eine Strahl- und Ausdruckskraft, die die Sensibilität und Kraft der Songs perfekt ausdrückt.

 

Vergleichbar ist dieses Ensemble am ehesten mit den polnischen »Dikanda« und den französischen »Bratsch«, weil ebenso ehrlich wie authentisch, ebenso mitreißend wie universell, ebenso auf dem weit auslandenden Weg über die sanften Ebenen und wilden Berge, durch die abgeschiedenen Dörfer und pulsierenden Städte Südosteuropas bis weit hinein ins wilde Kurdistan.

 

Entstanden ist das KOLEKTIF ISTANBUL aus purem Zufall im Jahr 2005. Gründungsvater ist Richard Laniepce, ein aus der Bretagne stammender Weltenbummler mit einem Faible für traditionelle, bisweilen exotische Blasinstrumente. Nach seiner Lehre zum Holzblas-Instrumentenbauer zog es ihn zunächst in den Kaukasus und den Balkan. "Ich wollte herausfinden, wie verbreitet traditionelle Blasmusik dort noch ist. Der anschließende Besuch in Istanbul war eigentlich nur als kurze Abschluss-Station meiner Studienreise gedacht. Daß aus geplanten drei Monaten einmal 15 Jahre werden sollten, konnte niemand ahnen", blickt Laniepce auf die Anfänge des Kollektivs zurück, dem zunächst rund 20 Musiker angehörten und ergänzt: "Die Stammbesetzung kristallisierte sich erst nach und nach heraus, genauso wie unser musikalisches Konzept".

 

Laniepces Ehefrau Asli Dogan bezeichnet den einzigartigen, dabei unverkennbaren Stil des Sextetts als progressive Hochzeitsmusik:
"Hochzeitsmusik, weil wir unsere Konzerte als eine große, verrückte Hochzeitsparty sehen, in der jeder Einzelne in die Rolle der Braut oder des Bräutigams schlüpfen kann. Und progressiv ist unsere Einstellung zur Musik. Wir akzeptieren keinerlei Grenzen und sind offen für Einflüsse jeglicher Art".

 

 

Mit ihrer die Grenzen überwindenden Fusionsmusik konnten die Musiker in

den vergangenen Jahren zahlreiche Fans gewinnen. Auftritte u.a. beim »Montreux Jazz Festival« in der Schweiz, beim finnischen »Flow Helsinki«, beim »World Music Festival Pompeij« und dem »Schleswig-Holstein- Musikfestival« haben bei Zuschauern und Konzertveranstaltern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.


"Wir möchten den Spaß und die Freude, die wir auf der Bühne haben,

mit unserem Publikum teilen", erklärt Laniepce die Philosophie der Band.

"Denn es ist großartig, wenn man im Publikum Großeltern sieht, die mit ihren Enkeln zu unserer Musik tanzen. Oder wenn coole Hipster völlig aus sich herausgehen, weil sie bemerkt haben, dass sich unsere Musik und Bewegungsstarre nur schlecht vertragen“.

 

Das neue Album »Pastirma Yazi«, das das französisch-türkisch-bulgarische Ensemble zum zehnjährigen Bandjubiläum eingespielt hat, ist Rückschau und Gegenwartsbestimmung zugleich. "Wir wollten eine ausgewogene Mischung aus Songs, die uns beim Musizieren Spaß bereiten und Stücke, an denen die Zuhörenden Freude haben", erklärt Laniepce die Songauswahl.

Obwohl er und seine Spielgefährten sich nie als politische Band im engeren Sinne gefühlt haben, enthält das Album auch zwei Stücke, die durchaus als Kommentar zum Zeitgeschehen begriffen werden können.
Zum Stück »Acimadi Yine« (übersetzt in etwa: „Hat nicht wehgetan“) hat die Band wenige Tage nach dem mißglückten türkischen Militärputsch ein Video produziert. Die Collage zeigt lachende Menschen, die zum Rhythmus der Musik tanzen. Das Video wurde innerhalb weniger Tage fast 300.000 Mal angeklickt und oft in sozialen Netzwerken geteilt.

"Offensichtlich hat den Menschen unsere Botschaft der Freude und des Lebensmutes gefallen, nachdem sie so viele schlechte Nachrichten verdauen mussten", vermutet Dgan.

 

Zwei französische Chansons, die Bandleader Laniepce und seine Spielgefährten in den für sie typischen, groovigen Balkanrhythmus (9/8 Takt) transformiert haben, runden das Album ab.


Presse:

 

"Anatoliwen angesagteste Kapelle! Das Kolektif Istanbul verbindet traditionelle anatolische Melodien mit Funk, World und Jazz zu einem treibenden Sound, der ebenso Schmelztiegel ist wie ihre Heimat Istanbul."
Treibhaus

 

"Zwei Stunden kreuzt das furiose Sextett durch Stile und Regionen und plädiert künstlerisch überzeugend für gutgelauntes Miteinander."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

"Wenn diese Combo eines perfekt beherrscht, ist es die Kunst der mitreißenden Unschärfe. Sie verquicken die Stile Osteuropas mit Pop-Elementen. Von klassischen Hochzeitsmusikern wandelten sich die Bandmitglieder zu Cross-over-Experten, die unterschiedlichste Einflüsse aufregend, polternd und bezirzend verzwirbeln."
Hamburger Abendblatt

 

 

Eintritt: 

20,00 € | ermäßigt für Berechtige 16,00 € 

 

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber) 

 

Vorverkauf: 

zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren:

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N  E  W  S

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25.02.2018

Die neue Konzert- und Veran-

staltungsbroschüre ist fertig.

So - links - sieht sie aus:

 

Die nächste Ausgabe, gültig

für die Monate SEPT - NOV,

ist bereits in Planung.

 

Da die Broschüre bereits Ende Juni (also noch vor den Som-

merferien) erscheinen soll,

wird sie auch Hinweise auf Veranstaltungen in den Som-

mermonaten enthalten.

Anzeigenanfragen und -wünsche für diese kommende Ausgabe senden Sie bitte per mail an

info@mzdw.de 

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Der FOLKER wird ZWANZIG.

Wir gratulieren!

Aus diesem Anlaß durfte ich einen kleinen Beitrag schreiben. Den gibt es hier:

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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08.08.2016

Bei cybersax hat der in seine schwedische Heimat zurückgekehrte STEFAN JOHANSSON einen Abschiedsgruß hinterlassen, wobei er auch diese Konzertreihe erwähnt.

Klick aufs Foto:

"Es gibt natürlich einige Höhepunkte, aber „Musik zwischen den Welten“, die Konzertreihe von Andreas Grosse war immer ein Fest und was ganz Besonderes.

Außerdem ist es die beste Weltmusikreihe, die Deutschland zu bieten hat und es war für mich eine Ehre, dort auftreten zu dürfen."

 

Danke, Stefan, für die freundlichen Worte!
Die Freude und die Ehre, Dein Dresdner Konzertveranstalter zu sein, liegt ganz bei mir.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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29.08.2013
Interview aus den DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN
 

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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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