Gerhard Gundermann (1955 – 1998) war Liedermacher und Lausitzer Braunkohle-Baggerfahrer. Trotzig und traurig erschienen manche seiner Lieder, andere waren kraftvoll, herzerwärmend poetisch und überaus klug. Unprätentiös hat er gelebt, geschont hat er sich nie.

 

Eines seiner schönsten Lieder hat er auf seiner letzten Platte seinem Schutzengel gewidmet. Als der ihn verließ war Gerhard Gundermann erst 43 Jahre alt. Sein Tod war ein Schock für alle, die ihn liebten. 

 


Über 15 Jahre nach seinem Tod ist sein künstlerisches Erbe so lebendig

wie kaum eines anderen Künstlers hierzulande. Fast ist es, als wäre seine Popularität über die Jahre noch gestiegen, kämen mehr, und vor allem auch jüngere Zuhörer, zu den Konzerten verschiedener Formationen, die seine Lieder singen, seine Gedanken weitertragen.
 

Anlässlich seines 20. Todestages gab es 2008 ein Tribute-Konzerte in der Berliner Columbiahalle, mitgewirkt haben da u.a. SILLY, die »Randgruppencombo«, die »Seilschaft«, »Polkaholix«, Tobias Morgenstern u.v.a. 

Zu seinem 60. Geburtstag musizierten Anfang 2015 Axel Prahl, Andreas Dresen und weitere zahlreiche Gäste. 

 

In Hoyerswerda formierte sich aus ähnlichem Gedenken ein großer Bürgerchor - und in Leipzig die »Schauspielbrigade Leipzig«, in welcher an die 20 Schauspieler und Studenten seinen Liedern einen neuen Rahmen geben.
 

Diese »Schauspielbrigade« war die eigentliche Überraschung innerhalb des Gundermann-Festivals zu dessen 60. Geburtstag im Februar 2015. Im randvollen Berliner Kino „Babylon“ war die Erwartung durchaus mit einer gewissen Skepsis gemischt. Am Ende aber gab es Bravorufe und stehenden Applaus für einen zweistündigen Konzertabend, an dem ausnahmsweise bei den Volksliedern des Gerhard Gundermann nicht kräftig mitgesungen, sondern verzückt bis verzaubert zugehört, aber auch zu Lachen gebracht und zu Tränen gerührt wurde.

12 Schauspieler (u.a. vom Staatsschauspiel Dresden und Stuttgart, dem Schauspiel Leipzig) und Leipziger Studenten singen und spielen Gundermann, und geben den 28 Songs des Abends dabei einen ganz eigenen, persönlichen, berührenden Ton.
 

Wie es dazu kam?
Schon seit fast einer Generation sind an der Hoschschule für Musik und Theater Leipzig sehr viele Gundermann-Lieder fester Bestandteil der Gesangsausbildung. Sein „Gras“-Ohrwurm ist die, mittlerweile nicht mehr ganz geheim gehaltene, Hymne der Schauspielstudenten, mit der diese ausziehen, um auf den Bühnen und vor den Filmkameras dieses Landes zu bestehen und Ihre berufliche Laufbahn zu beginnen.

 

So formte sich eine Gruppe, nicht zu lose, auch nicht zu fest in ihreem Zusammenhalt. Klaus Koch, umtriebiger Chef des Buschfunk-Labels, wurde aufmerksam auf sie, gab Starthilfe auf einige "Bretter" dieses Landes - und in sein Label. Eine Doppel-CD erschien.
 

Frank Raschke, Dozent, Jazzmusiker und Arrangeur herausragender Berliner Klassik-Ensembles, der selbst als „Narr“ den Abend eröffnet und dann Piano und Akkordeon spielt, hat Bearbeitungen geschrieben und Arrangements gefunden, die immer wieder überraschen. Das Streicher-Quartett unterstreicht die ganz eigene Poesie der Songs und ist mitten drin, wenn kraftvoll und viel Power „Scheisspiel“ oder „Hier bin ich geboren“ erklingt.

 

In der Interpretation der Liedern sind alle Darsteller frei von unangemessener Theatralik oder Gestik. Sie steigen vielmehr tief ein in die Songs, jede und jeder seinen eigenen Favoriten wählend, tragen deren tragikomische Geschichten über das Älterwerden, den Verlust der Arbeit und der Heimat von innen heraus vor. Freude und Schmerz, Lachen und Weinen liegen hier, wie einst bei Gundermann selbst, immer dicht nebeneinander, sind zwei Seite derselben Medaille.

 

Die Vielzahl der Stimmen unterstreicht zugleich, dass die Lieder nicht nur auf einen Lausitzer Baggerfahrer und Liedermacher passen, sondern vielmehr universell sind.

 

Die Live-Doppel-CD zum Konzert gibt es übrigens hier: BuschFunk

 

 

Die Musiker:

FRANK RASCHKE    Piano | Akkordeon | Leitung


Mitwirkende Schauspieler & Musiker:

HENRIETTE HÖLZEL | JANNIK HINSCH | SEBASTIAN TESSENOW  

MAX ROTHBART | ANDREAS DYSZEWSKI | LORIS KUBENG | BRIAN VÖLKNER | STEFANIE SCHWAB | LOU STRENGER | FELIX FDEFÉR  

THOMAS DEHLER | ANTJE MANHENKE | MARTINE KIESER | LENJA RASCHKE | GUIDO RASCHKE


Streichquartett:
ESTHER KARTZEWSKI | CHARLOTTE NÄHER | ORA-SOPHIE SCHWANEBECK | JAKOB SCHWANEBECK

 

 

 

Eintritt: 

22,00 € | ermäßigt für Berechtige 16,00 € 

 

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber) 

 

Vorverkauf: 

 

Vorverkauf: 

zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren:

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N  E  W  S

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09.06.2017

ALLE KONZERTE 2017
sind hier zu sehen.

Einfach rdie Konzertübersicht
unterscrollen.

 

Die Tickets dafür

sind deutschlandweit in zahlreichen Ticketshops und Vorverkauskassen erhältlich. 

online auch hier - mit Link

auf den Konzertseiten.

 

VIEL FREUNDE!

 

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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08.08.2016

Bei cybersax hat der in seine schwedische Heimat zurückgekehrte STEFAN JOHANSSON einen Abschiedsgruß hinterlassen, wobei er auch diese Konzertreihe erwähnt.

Klick aufs Foto:

"Es gibt natürlich einige Höhepunkte, aber „Musik zwischen den Welten“, die Konzertreihe von Andreas Grosse war immer ein Fest und was ganz Besonderes.

Außerdem ist es die beste Weltmusikreihe, die Deutschland zu bieten hat und es war für mich eine Ehre, dort auftreten zu dürfen."

 

Danke, Stefan, für die freundlichen Worte!
Die Freude und die Ehre, Dein Dresdner Konzertveranstalter zu sein, liegt ganz bei mir.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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