Das alte orientalische Wort „Paradies“ steht für einen geschützten Ort, einen Garten, in dem es nicht an Wasser mangelt und wo Pflanzen, Tiere und Menschen ungehindert ihr Lebendigsein genießen können.

Es ist ein Ort, wo auch bedrohte und Entbehrung leidende Lebewesen ihren Frieden finden. So einen Ort wollen wir schaffen mit einer Gemeinschaft von Menschen, geflüchteten und hier ansässigen Menschen, die zusammen musizieren, die gleichberechtigt und in gegenseitigem Respekt miteinander kommunizieren in einer Sprache, die über Grenzen geht, weil sie universell ist:
Musik als Brücke zwischen den Welten.
Musik als heilendes Element in einer zerissenen Welt.«                 
Paul Hoorn

 

"Musighi" ist auf Farsi das Wort für Musik.

"Musighistan" ist das Land der Musik.


Lieder aus dem Iran und Afghanistan, Lieder, Chansons und Songs aus Europa, sogar Klezmermusik - das und noch mehr finden wir in Musighistan und vereinen es, indem wir Fremdes zu Vertrautem machen.

So entsteht ein transkulturelles orientalisch-okzidentales Festessen: durch Begegnungen verändert sich der Geschmack...

 

Sehnsucht nach Frieden, Verlust der alten Heimat, Finden einer neuen, Willkommen für die Ankommenden, Neugier auf das Unbekannte - das klingt an, wenn zwei geflüchtete Musiker mit zwei hier schon lange lebenden spielen.

 

Die Autoren der Liedtexte sind so unterschiedlich von Herkunft und Kulturkreis wie auch die Komponisten: J.W. v. Goethe, Hafez, Rumi, Rio Reiser, Bob Dylan, Ali Pirabi, Mikis Theodorakis und andere. Es erklingen Werke der Volksmusik als auch Kunstlieder des Orients und des Okzidents, manchmal verschwimmen die Grenzen.


Instrumente wie Santur, Aluminiumröhren, Akkordeon, Setar, Hölzer,  Oud, Tanbur, Chalumeau, klingende Steine, Gesangsstimme und Schellenring klingen ineinander, um die Vision von der Möglichkeit friedlichen Zusammenlebens und gemeinsamen Empfindens zu beschwören...

 

Möge das Land Musighistan ein freies Land bleiben und ein von den Herren des Krieges unzerstörbares!

 

 

 

Eintritt:

Vorverkauf: 12,00 € | 14,00 € | 16,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 4,00 €

Abendkasse: 14,00 € | 16,00 € | 18,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 4,00 €

 

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch

Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber | Schwerbeschädigte ab 70%)

 

Vorverkauf:

zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren:

 

 

                                Die Musiker:

 

 

Ali Pirabi
geboren 1978 in Shiraz, Iran;
seit 1985 Santur-Unterricht und Musiktheorie-Unterricht bei mehreren privaten Lehrern;
seit 1986 Violinen-Unterricht und Unterricht in klassischer iranischer Musik sowie in den Grundlagen europäischer Musik bei mehreren privaten Lehrern;
1994 erster Preis beim iranischen Musikfestival, Shiraz;
1994, 1996, 1997 und 1999 jeweils erster Preis beim iranischen und europäischen Provinzfestival, Teheran;
1994 Leiter der Band SAMA;
1997 – 2000 Zusammenarbeit mit Hayran-Band als Gheychakspieler und Zusammenarbeit mit vielen weiteren Formationen, verschiedene Auftritte an der Hochschule für Musik Teheran, am Konservatorium, bei Stadtfesten und Musikfestival, bei den Gedenkfeiern für den Poeten Hafez´ in Shiraz 1998, 2001, 2004 und 2007, Fernseh- und Radioauftritte für Erwachsene und Kinder im Iran;
1999 Verantwortlich für das Jugendmusik-Forum Shiraz;
2004/2006 Autor einer Musikgeschichte des Iran und eines Santur-Lehrbuches, Verfasser von Artikeln und Essays für verschiedene Musikzeitschriften (z.B. für Mahur im Iran);
2009 – 2010 diverse Auftritte in Paris, Madrid und Amsterdam;
seit 2013 Unterricht für Musikschüler im Iran via Skype und zu Hause;
2015 Auftritt im Grassi Museum anlässlich des Nouruz-Festes in Leipzig, Konzert mit SAMA bei „Musik zwischen den Welten“ in der Dreikönigskirche Dresden, Goethe und Hafiz in Frankfurt am Main, Lutherkirche in Solingen, Notenspur in Leipzig, Iranische Filmtage in Leipzig, usw.;
2016 u.a.Benefiz-Konzert im Gymnasium Coswig, Zusammen mit „Paul Hoorn und Freunde“ Adventskonzerte im Societaetstheteater Dresden: „Wir Waisen aus dem Abendland“;
2017 Gegründet: INTERNATIONALE MUSIKSCHULE LEIPZIG;
2017 Auftritte: Neujahrskonzert in Gödelitz mit SAMA, Noroozfest in Berlin, Pünktlich zum Frühlingsanfang in Leipzig, Konzert Avaye Santur in Hamboorg, Harmonie Festival in Limburg;
andauernd seit 1992 Kompositionen für diverse Theater (z.B. für Ghoghnoos in Shiraz), für iranische Filme (z.B. für Parish) für Soloinstrumente und Orchester, Unterrichtet für „Paradiesisch Musizieren“ den jungen Musiker Mojib Majidi aus Afghanistan, mit dem er den orientalischen Part des Projekts „MUSIGHISTAN“ von „Paul Hoorn und Freunde“ übernehmen wird.
 

 

Aojb Majidi
Ich wurde am 31.12.1995 in Afghanistan bei Kabul während der Kriegszeit geboren. Mit meinen Eltern und Geschwistern verließ ich unser Land im 2. Lebensjahr.

Unser  Weg führte nach Iran. Ich bin dort in Shiraz aufgewachsen. Leider konnte ich im Iran nicht die Schule besuchen, da unser Aufenthalt dies nicht erlaubte. 

Ich arbeitete ab meinem 8. Lebensjahr in verschiedenen handwerklichen Bereichen. Die Liebe zur Musik entdeckte ich als Kind bei afghanischen Hochzeiten, bei denen mein großer Bruder sang.
Seit 2011 bin ich in Deutschland.

2013 begann ich, während ich noch als unbegleiteter Jugendlicher  in einem Wohnprojekt wohnte und die Schule besuchte, mit der Suche nach meiner musikalischen Heimat. Ich begann mir nach Gehör das Spielen des indischen Harmoniums  beizubringen.
Ich entdeckte meine tiefe Zugehörigkeit zur afghanischen Musik.  Durch die Musik gelang es mir nach der langen Einsamkeit, die Erlebnisse in Iran und die Flucht, wieder Freude und Ruhe zu erlangen. Ich musizierte bei einer Produktion im Staatsschauspiel Dresden bei dem Stück „Maß für Maß“ (Shakespeare) im Jahre 2015/2016. Außerdem spielte und sang ich bei mehreren kulturellen Festen, bei Lesungen in Museen und afghanischen Hochzeiten und Neujahrsfesten. Seit 2016 arbeite ich als Betreuer bei Jugendhilfe  „Natürliches Erleben“.
Auch hier kann ich durch die Musik einige Jugendliche emotional durch das gemeinsame Singen erreichen. Ich nahm Unterricht bei einem afghanischen Musiklehrer in Berlin und zur Zeit bei meinem iranischen Lehrer: Ali Pirabi.

 

 

Paul Hoorn
wurde am 22.8.1960 als Christoph Müller in Dresden geboren. Studium der Musik: Waldhorn, Komposition und Kirchenmusik, 6 Jahre Theatermusiker, Gründer und 23 Jahre künstlerischer Leiter der 2012 aufgelösten Gruppe »Das Blaue Einhorn«, nebenher auch weiterhin Komponist von Theater- und Hörspielmusik,  seit 2011 Musiker und Dozent für ästhetische Kommunikation an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit in Dresden.

Seit September 2014 Wiederaufnahme der Konzerttätigkeit in Zusammenarbeit mit Karolina Petrova und Matthias Manz als „Paul Hoorn und Freunde“, später auch mit Bernd Sikora und Ali Pirabi.
Er ist Gründer des Projektes „Paradiesisch Musizieren“, das sich die Aufgabe stellt, geflüchtete Menschen und solche mit Migrationshintergrund und hier schon länger Ansässige zu gemeinsamem Musizieren zusammenzubringen.
„Musighistan“ ist das neueste Projekt, das in Teilen die Arbeit von „Paul Hoorn und Freunde“ und von „Paradiesisch Musizieren“ zusammenführt.

 

 

Bernd Sikora

studierte in Dresden klassisches und modernes Schlagwerk sowie afrocubanische Percussion am Conjunto Folclorico Habanna/ Cuba.

Er gründete das Ensemble NYUTO Percussion total und spielte mit ihm u.a. auf der EXPO 2000 in Hannover und der Matinee de la danse in der Semperoper.
Bis 2014 war er Ensemblemitglied und zuletzt Musikalischer Leiter des Theaters Junge Generation in Dresden. Er schuf zahlreiche Bühnenmusiken, darunter auch für das Staatschauspiel Dresden, das Theater o.N. Berlin, das TUS Theater Saratow (Russland) und das Bragge Teatre (Norwegen) sowie das Youth Theatre Taschkent.
Die Beschäftigung mit szenischer Umsetzung von Musik und die Entwicklung von speziellen Instrumenten für die Bühne bilden immer wieder Schwerpunkte seiner Arbeit. Seine Suche nach Klängen und Harmonien finden wir aktuell in seinem Stück "Kling, kleines Ding", einer Musikperformance auf 54 gestimmten Steinen, die im August erneut vier Wochen auf Asientour ging.
Gastspiele führten seine Musik auch auf Festivals in Finnland, Dänemark, Rotterdam, Moskau, Ankara, Kairo. Für einige Stücke wurde Bernd Sikora mit Preisen bedacht. Zwei Werke wurden ZDF aufgezeichnet und ausgestrahlt.
Für die Weltmusik- Formation "Musighistan" schuf er eine Kombination aus gestimmten Holzbässen, Steinen und TubAluBells.

 

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N  E  W  S

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09.06.2017

ALLE KONZERTE 2017
sind hier zu sehen.

Einfach rdie Konzertübersicht
unterscrollen.

 

Die Tickets dafür

sind deutschlandweit in zahlreichen Ticketshops und Vorverkauskassen erhältlich. 

online auch hier - mit Link

auf den Konzertseiten.

 

VIEL FREUNDE!

 

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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08.08.2016

Bei cybersax hat der in seine schwedische Heimat zurückgekehrte STEFAN JOHANSSON einen Abschiedsgruß hinterlassen, wobei er auch diese Konzertreihe erwähnt.

Klick aufs Foto:

"Es gibt natürlich einige Höhepunkte, aber „Musik zwischen den Welten“, die Konzertreihe von Andreas Grosse war immer ein Fest und was ganz Besonderes.

Außerdem ist es die beste Weltmusikreihe, die Deutschland zu bieten hat und es war für mich eine Ehre, dort auftreten zu dürfen."

 

Danke, Stefan, für die freundlichen Worte!
Die Freude und die Ehre, Dein Dresdner Konzertveranstalter zu sein, liegt ganz bei mir.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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