Raum für Zeit. Zeit für Raum.

»Das "Keith Jarrett-Prinzip", das meist introspektive, risikohafte Suchen im eigenen großen Spiel- und Erfahrungsschatz, hat Wolfgang Torkler verinnerlicht, ohne dabei epigonenhaft
Jarretts Formensprache zu wiederholen. Der verbindende klassische Background, der die Erforschung einer „unendlichen“ Formensprache ermöglicht, und ein ähnlich romantisch ruhiger, betrachtender, „denkender“ Blickwinkel, machen „über die see“ zu einer für Mitreisende äußerst lohnenden akustischen Seefahrt.
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Concerto (über Torklers Solo-CD „über die see”)

 


Ist das etwa Jazz?

könnte man fragen? Oder zeitgenössische Musik?
Oder Romantic-Pop? Oder Neo-Klassik?
Sind das Improvisation? Oder Kompositionen?

Da beginnen sie, die Probleme der Sprache, die nicht ausreicht, um Töne und Klänge so treffend mit Worten zu beschreiben, dass die Lesenden die selben Assoziationen und Gefühle erfahren wie der Schreibende.

Vielleicht, weil Worte immer etwas definieren, benennen, einordnen, klar machen, aber eben auch abgrenzen, das Gesagte ausstellen wie ein Ding. 

Wie anders ist da Musik:


Musik will nichts definieren, nichts erklären, nichts hinterfragen oder gar bestimmen.

Musik ist fließend, imaginierend, stimmig, immer für den Moment, in dem sie erklingt. Musik erschafft ihre eigene Zeit, die den Gesetzen der Physik nicht unterworfen ist. Musik ist (glaubt man den Physikern) letztlich nur Schwingung - und versetzt uns doch beim Hören in ganz andere Welten, in ganz verschiedene emotionale Zustände.


Sprache gehorcht und dient unserem Verstand.

Musik aber berührt uns in der Seele.

Hört man diese Musik, ahnt man ihre sanfte Macht, spürt, wie man tief und ohne jede Gegenwehr eintaucht in eine andere, hypnotisierende Welt, versinkt in dieses schwebend Leichte, das ebenso unmerklich wie unausweichlich von uns Besitz ergreift.

 

Schwebend, fast skandinavisch, zart wie ein Seidenstoff, spielerisch, aber nie verspielt, stringent, aber ohne Fesseln.
Magisch? Ja sicher.
Melancholisch? Ja, das auch.
Aber ohne jede Trauer. Ohne jede Schwermut.
Ohne jede Last.
Da ist nur Schönheit, pur, ehrlich, unverstellt.

 

 

Wer seine Musik kennt, weiß, dass man sich hier im entschleunigten Modus wunderbar entspannt zurück lehnen kann. Konsequent verfolgt er den Weg der Reduktion, der Introspektion, der Konzentration aufs Wesentliche.

Seine Kunst entsteht aus der Stille, so wie eine Blume aus einem Samen entsteht. Sie wächst und entfaltet sich langsam.

 

Ursprünglich stammt Wolfgang Torkler aus einem Pfarrhaus in Meck-Pomm. Mit 8 Jahren bekam er den ersten Klavierunterricht.
 

Nach der Schule lernte er Elektriker, ging als Beleuchtungsmeister ans Theater in Stralsund, schrieb dort nebenher seine ersten Bühnenmusiken.

Die Liebe zum Klavier ließ ihn nicht mehr los, er ging nach Dresden und studierte an der hiesigen Hochschule für Musik Jazzklavier und Komposition.

 

Nach Diplom, Aufbaustudium und Meisterklasse ging er nach Boston | USA ans renommierte »Berklee College of Music«, studierte dort lateinamerikanische und Filmmusik.


Zurück in Deutschland begegnete er dem Schauspieler Rolf Hoppe, mit ihm entwickelte sich ab 1998 eine intensive Zusammenarbeit.

Nach 5 Solo-CDs und intensiver live- und Studio-Tätigkeit mit so vielfältigen Projekten wie der Latin-Jazz-Band Tumba-ito, dem Trio Milón, dem Duo Sund Yard mit Sängerin Elena Janis und dem Duo Torkler-Bornstein zusammen mit Kontrabassist René Bornstein, hat er sich in diesem Winter einem lang gehegten Wunsch gewidmet: sich mit klassischen Kompositionstechniken zu befassen, diese in sein Schreiben einfließen zu lassen, und das Ganze dann wieder mit der Hauptzutat seines kreativen Schaffens zu durchwirken: der Improvisation am Piano. 

Mit seinem Spiel macht Wolfgang Torkler die Welt schöner, besser und liebenswerter.
Mehr kann man nicht erwarten.


P R E S S E


»In entschleunigter Gelassenheit und meditativer Grundhaltung findet sich ein Musiker mit dem Mut zur Stille, zur Schlichtheit der Melodie, zu ungekünstelter Fasslichkeit ohne dabei läppisch oder weichspülerisch zu werden. So schön kann einfach sein!«
Tobias Böcker, Jazzpodium 06/09

»Wenn die Musik nahe an der Unhörbarkeit knabbert, wenn die Klangstrukturen sich der Übersinnlichkeit nähern, dann ist der Pianist Wolfgang Torkler am Werk. Fast bedächtig spricht Torklers Sound die Sprache der strengen Melodik eines Keith Jarrett und den wiederkehrenden Minimalismen eines Brad Mehldau. Empfindsam und empfindlich streichelt er das Material, das aus Berührungen mit der Natur und der Seele
entstanden zu sein scheint.
Diese Musik bedarf keiner Erklärung, die schimmert und flimmert als Klangbegleiter durch Raum und Zeit.«

Klaus Hübner, Jazzpodium 11/2014

 

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A K T U E L L E S

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Liebe Fans und Freunde

von David Munyon,

 

die vom Künstler selbst editierte "David-Munyon-Official-Bootleg-Collection" bekommt Zuwachs:

Im Spätsommer 2019 ist die 

"Vol. 3" erschienen; sie um-

fasst als Doppel-CD mit einer Spielzeit von 135 Minuten (!)  ein komplettes Konzert:

jenes von 2012 in der Dresdner Dreikönigskirche.

Einen kleinen Teil der Auflage habe ich mir vom Manager des Künstlers senden lassen, um sie hier den damaligen Konzertbesuchern, David Munyons Fans und Freunden zu offerieren.

 

Die Setlist ist für Davids Verhältnisse (er spielte ja nie zweimal das gleiche Konzert) durchaus ungewöhnlich:
Einige unveröffentlichte und viele extrem selten live gespielte Songs, zwei tolle Coverversionen und einige der schönsten Songs aus Davids dicken Songbüchern.

 

Reinhören? Geht mit Klick

auf das Coverfoto oben.

 

Bei Interesse :

mail an info@mzdw.de

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Der FOLKER wird ZWANZIG.

Wir gratulieren!

Aus diesem Anlaß durfte ich einen kleinen Beitrag schreiben. Den gibt es hier:

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

 

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09.09.2015

Aus Anlaß des Starts in die neue Konzertsaison erschien in der Dresdner Neueste Nachrichten ein Interview.

Die Fragen stellte Beate Baum.
Wer es lesen will:
Klick auf das Bild.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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29.08.2013
Interview aus den DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN
 

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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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MEIN NAME IST MENSCH!
Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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