Mit
WOLF BIERMANN  Gesang

PAMELA BIERMANN  Gesang


ULRICH GUMPERT Klavier
GÜNTER BABY SOMMER Schlagwerk
HENRIK WALSDORF Altsaxophon
CHRISTOF THEWES Posaune

 


"Jazz is freedom" – dies wahre Wort prägte einer der kreativsten Meister seiner Musik, Thelonious Monk. Jazz war immer auch politisch, sein freies Spiel lieferte so manchen "Soundtrack" in sozialen Konflikten.


"Nur wer sich ändert, bleibt sich treu" wurde ein geflügeltes Wort von Wolf Biermann, und in diesem Sinne erfüllt dieses Konzert sowohl die Erwartungen von Biermann-Fans, wie die der Jazz-Liebhaber.

 

Wolf Biermann hat mit seinen Liedern und Gedichten, wie kein anderer

Dichter, radikal das Staats -und Parteiensystem der DDR kritisiert.

Ab 1965 versuchten die Herrschenden der DDR durch die Verhängung eines totalen Auftritts- und Publikationsverbots Wolf Biermann mundtot zu machen. Doch der Dichter beugte sich nicht, seine scharfe Kritik führte schließlich zu seiner Ausbürgerung im November 1976.

 

 

Das ZENTRALQUARTETT gründete sich Anfang der 70 Jahre in der DDR und setzte im Bereich Free Jazz neue Maßstäbe. Die Rebellion zur Freiheit, die

Wolf Biermann in seinen Liedern lebte, transportierten die Musiker über ihre Improvisationen und Kompositionen:

"Die Viererbande personifizierte, was den "freien Jazz" in der DDR besonders machte: Spontanes und Strukturiertes, Hymnisches und Elegisches, Ausbruch und Aufbruch" ( MDR Figaro).

 

Die ironische Anspielung durch die Namensgebung ZENTRALQUARTETT auf das Zentralkomitee der SED (das Machtorgan der DDR) zeigt auch eine andere Seite: Dieser Jazz war nicht nur Ausdruck des Widerstandes und

des Unangepasst-Seins, sondern auch Ausdruck für eine Art Humor, der wohl allen Diktaturen abgeht - und deshalb von den Mächtigen gefürchtet ist.

 

Wolf Biermann, gemeinsam mit seiner Frau, der Sängerin Pamela Biermann, und das NEUE ZENTRALQUARTETT lassen die "Best of Biermann"-Lieder in einem völlig neuen Sound erklingen. Klassiker wie "Ermutigung" oder "Und

als wir an Ufer kamen" stehen neben den experimentellen Schlagzeugsoli Baby Sommers; innige Duette von Wolf Biermann und Pamela Biermann zur Gitarre treffen auf die knallenden Bläsersätze von Thewes und Walsdorff und dem virtuosen Spiel Uli Gumperts. Das ist das "donnernde Leben", wie es

der Liederdichter einst beschrieb.

 

Wolf Biermann und Pamela Biermann drehen mit dem NEUEN ZENTRALQUARTETT ".... paar eckige Runden" - unangepasst, frei und lebendig, so wie ihre gemeinsame Musik. 

 

 

Das ZENTRALQUARTETT

gründete sich Anfang der 70 Jahre in der DDR und setzte im seinerzeit aufkommenden Free Jazz neue Maßstäbe in Europa. Die Rebellion zur Freiheit, die Wolf Biermann in seinen Liedern lebte, transportierten die Musiker über ihre Improvisationen und Kompositionen: "Spontanes und Strukturiertes, Hymnisches und Elegisches, Ausbruch und Aufbruch.“ (MDR Figaro). In der Band spielen die „Europeen Jazzlegend“ Günter Baby Sommer (dr) und Ulrich Gumpert (pi) – Freunde Biermanns schon seit den Jahren in der totalitären DDR. Die beiden jüngeren Kollegen Christof Thewes (tb) und Henrik Walsdorff (as) ergänzen die Band zum NEUEN ZENTRALQUARTETT.

 

PAMELA BIERMANN
geboren 1963 in Hamburg, ist die weibliche, starke Stimme als Kontrapunkt zur Männermusik dieses Konzerts. Als Sängerin trat sie erstmals 2012 im Berliner Ensemble in die Öffentlichkeit. Zusammen mit Wolf Biermann folgten zahlreiche Konzerte in Deutschland, der Schweiz und Österreich.
CD-Veröffentlichungen: Ach, die erste Liebe (2013) das sind Chansons und Lieder aus mancher Welt, ins Deutsche gebracht von Wolf Biermann.
"Die Kraft von Musik, von Wort und Dichtung und die Kraft der theatralischen Gestaltung finden zusammen. Bravo! Wolf und Pamela Biermann haben das Ideal des gemeinsamen Singens, jenseits des Kunstliedes, sehr schön, ja idealtypisch eingelöst." (SWR)

 

WOLF BIERMANN
1936 in Hamburg geboren. Der Vater, Kommunist und Jude, wurde 1943 in Auschwitz ermordet.1953 übersiedelte Biermann in die DDR. Erste Lieder und Gedichte seit 1960.
 Seit November 1965 totales Auftritts- und Publikationsverbot. Wolf Biermann wurde der radikalste Kritiker gegen die Parteidiktatur der DDR. 1976 wurde Wolf Biermann - gegen alle Rechtsnormen - ausgebürgert. Seitdem gibt er Konzerte in vielen Ländern der Welt und ist bekannt durch seine scharfzüngigen Essays, mit denen er sich provokant in die Tagespolitik einmischt. Biermann wurde mit allen großen deutschen Literaturpreisen ausgezeichnet. Seine Gedichtbände sind unter den meistverkauften der deutschen Nachkriegsliteratur.

In Zusammenarbeit mit RBB Kulturradio sangen Pamela Biermann und Wolf Biermann mit dem ZENTRALQUARTETT die CD »... paar eckige Runden drehn!« (2016) ein, auf der zum ersten Mal Biermanns Lieder mit dem Jazz zusammen kamen.
Eine Entdeckung im doppelten Sinne!

 

Fotos: Thomas Grabka

 

 

Eintritt: 

im Vorverkauf: 26,00 € | 28,00 € | 30,00 € | 32,00 €
ermäßigt für Berechtige um 8 Euro

an der Abendkasse: 30,00 € | 32,00 € | 34,00 € | 36,00 €

ermäßigt für Berechtige um 8 Euro

 

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen

durch Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose |

Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber) 

 

Vorverkauf: 

zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren:

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N  E  W  S

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25.06.2018

Die neue Konzert- und Ver-

anstaltungsbroschüre, gültig

für die Monate SEPT - NOV 18,

wird in diesen Tagen für Sie gedruckt. Erscheinen wird sie

am 06. August.

Anzeigenanfragen und -wünsche für diese kommende Ausgabe senden Sie bitte per mail an

info@mzdw.de 

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Der FOLKER wird ZWANZIG.

Wir gratulieren!

Aus diesem Anlaß durfte ich einen kleinen Beitrag schreiben. Den gibt es hier:

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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08.08.2016

Bei cybersax hat der in seine schwedische Heimat zurückgekehrte STEFAN JOHANSSON einen Abschiedsgruß hinterlassen, wobei er auch diese Konzertreihe erwähnt.

Klick aufs Foto:

"Es gibt natürlich einige Höhepunkte, aber „Musik zwischen den Welten“, die Konzertreihe von Andreas Grosse war immer ein Fest und was ganz Besonderes.

Außerdem ist es die beste Weltmusikreihe, die Deutschland zu bieten hat und es war für mich eine Ehre, dort auftreten zu dürfen."

 

Danke, Stefan, für die freundlichen Worte!
Die Freude und die Ehre, Dein Dresdner Konzertveranstalter zu sein, liegt ganz bei mir.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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29.08.2013
Interview aus den DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN
 

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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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