Das Projekt „KlangBRÜCKEN Dresden“ stellt sich hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor.  Seit Mai dieses Jahres  arbeiten „Kolibri Ensemble“ und  „Paradiesorchester“ zusammen an der Gründung eines interkulturellen Orchesters in Dresden. Seine Mitglieder sind Menschen mit und ohne Flucht- bzw. Migrationserfahrung, Menschen jeden Alters und jeder Herkunft.

Es ist ein Versuch, die Möglichkeiten der universellen Sprache „Musik“ zu nutzen, um Wege zueinander zu finden, wenn wir uns auch sonst oft erst einmal fremd sind. Wir wollen Musik aus Orient, Okzident und Übersee spielen, sie einander gegenüberstellen und miteinander verschmelzen lassen. So, wie es gute Weltmusik eben macht.


Das Besondere am KlangBRÜCKEN-Ensemble soll sein, dass es keine Hürden gibt, sich dieser Gemeinschaft zuzugesellen  – auch nichtprofessionell Musizierende sind willkommen! Menschen mit den unterschiedlichsten Vorstellungen von Musik und vom Leben – nur eins soll alle vereinen:

der Respekt voreinander, Neugier auf andere Kulturen und die Lust am Austausch auf Augenhöhe! Kinder werden mit Erwachsenen zusammen musizieren, Lai*innen mit Fachleuten, laute mit leisen Instrumenten und Stimmen und alle werden sich gegenseitig etwas zu geben haben.

 

                                             Spätestens hier ist zu erkennen,

dass dieser Text Anfang Mai entstand, ganz am Anfang des Projekts.

Das Projekt ist noch auf der Suche nach Interessierten, die sich den Musizierenden  und ihrer Suche nach dem gemeinsamen Klang anschließen wollen. Wer also neue Erfahrungen in interkultureller Musik machen oder solche einbringen möchte, schreibe eine E-Mail an diese Adresse: klangbruecken@kolibri-dresden.de


Die Arbeit des Ensembles wird auch nach diesem Konzert weitergehen. Nächstes Jahr soll ein weiteres Konzert mit neuen gemeinsam erarbeiteten Werken stattfinden und Anfang 2021 ein interkulturelles Musikfestival mit

dem Namen „KlangBRÜCKEN-Festival Dresden“.

 

Alle, die sich an seiner Vorbereitung beteiligen wollen, sind herzlich eingeladen.


Das Konzert ist ohne Eintritt! Alle sollen kommen können.
Spenden der Konzertbesucher*innen kommen der Migrationsberatungsstelle „Cabana“ des Ökumenischen Informationszentrums in Dresden zugute.  


geschrieben von PAUL HOORN, Dresden, am 01. Mai 2019

 

<< Neu

 

 

Das PARADIESORCHESTER unter Leitung von

Paul Hoorn wurde 2015 als Teil des Projekts „Paradiesisch Musizieren“ der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden gegründet.  Textfeld >>

Studierende der "ehs" musizieren zusammen mit unterschiedlichsten Menschen mit und ohne Flucht- bzw. Migrationserfahrung und erfahren das

als große Bereicherung sowohl menschlich als auch musikalisch/kulturell. 

Das Orchester trat schon zu verschiedensten Anlässen auf: zur Eröffnung als auch im Schlusskonzert der "Interkulturellen Tage Dresden", in der Staats-

kanzlei und zum Ehrenamtstreffen im Rathaus, zu interkulturellen Stadtteil-

festen, zur selbstveranstalteten „Paradiesnacht“ in der Hochschule, als Gast von „Klänge der Hoffnung“ Leipzig und nicht zuletzt auch bei „Musik zwischen den Welten“. Momentan musizieren im Orchester Instrumentalist*innen aus Brasilien, Deutschland, Eritrea, Frankreich, Irak, Iran, Syrien, und Venezuela - professionelle Musizierende und Lai*innen gemeinsam auf Augenhöhe.

 

 

Paul Hoorn
Paul Hoorn wurde am 22.8.1960 als Christoph Müller in Dresden geboren. Studium der Musik: Waldhorn, Komposition und Kirchenmusik.
6 Jahre Theatermusiker am Theater Junge Generation, Gründer und 23 Jahre künstlerischer Leiter der 2013 aufgelösten Gruppe »Das Blaue Einhorn«, nebenher auch weiterhin Komponist von Theater- und Hörspielmusik, seit 2012 in Teilzeit Musiker und Dozent für ästhetische Kommunikation an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit in Dresden. Dort Gründer und seither Leiter des Projekts „Paradiesisch Musizieren“. Seit September 2014 zusätzliche Wiederaufnahme der freiberuflichen Konzerttätigkeit, diesmal mit Karolina Petrova und Matthias Manz, später auch mit anderen, oft  internationalen Künstlern. Neben dem Chor der Ev. Hochschule Leitung von 2 aus Lai*innen bestehenden Chören. Seit 1. Mai Künstlerischer Leiter des Projekts „KlangBRÜCKEN Dresden“

beim „Kolibri“ e.V.

 

Das Kolibri-Ensemble wurde 2006 als Folklore-Ensemble „Balalaika“ gegründet durch das Kinder- und Elternzentrum „Kolibri“ e.V.“, das als wichtiger Anlaufpunkt vieler Migrant*innen in Dresden die Förderung der Mehrsprachigkeit und der interkulturellen Kompetenz zum Ziel hat.

 

Mit dem Zuwachs an Mitmusizierenden gab es im Ensemble eine Erweiterung des Instrumentariums durch Violinen, Akkordeons, Holzblasinstrumente und Schlagwerk. Ebenso erweiterte sich das Repertoire um europäische Volksmusik und Werke der Klassik. Das 17 köpfige Ensemble mit Menschen jeglichen Alters  nimmt regelmäßig an öffentlichen Konzerten teil, u.a. im Rahmen der Interkulturellen Tage, beim Stadtteilfesten oder in der Dresdner Philharmonie und steht seit 2017 unter der Leitung von Tatjana Nepomnyashcha.


Vom Kolibri-Ensemble ging die Einladung ans Paradiesorchester zu dieser Kooperation aus. Ziel ist das Kennenlernen anderer Kulturen und damit verbundene Erweiterung des musikalischen und menschlichen Horizonts. Außerdem ist es der Wunsch der Musizierenden, die Integration neu zugezogener Menschen in unsere Gesellschaft durch musikalische Zusammenarbeit zu erleichtern.

 


Tatjana Nepomnyashcha wurde in der Ukraine (Charkow) geboren. Dort absolvierte sie erfolg-

reich ihre Ausbildung an der Musik-

spezialschule und später ihr Studium an der Hochschule für Musik.

 

Seit 1989 war sie als Orchester-

musikerin und musikalische Lehrkraft tätig.

Im Jahr 2002 folgte der Umzug nach Dresden. Hier wurde sie zunächst als Musikerin im Mozart-Verein zu Dresden e.V. tätig.


Seit 2006 arbeitet Tajana Nepomnyashcha am Kinder- und Elternzentrum "Kolibri" e.V. als musikalische Kursleiterin. Außerdem ist sie als Bass-Akkordeonistin im Kolibri-Ensemble tätig und übernahm im Jahr 2017 die künstlerische Leitung des Ensembles.

 

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A K T U E L L E S

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Liebe Fans und Freunde

von David Munyon,

 

die vom Künstler selbst editierte "David-Munyon-Official-Bootleg-Collection" bekommt Zuwachs:

Soeben erschiene ist "Vol. 3".

Die umfasst als Doppel-CD mit einer Gesamtlänge von 135 Minuten (!) erstmals ein komplettes Konzert:

jenes von 2012 in der Dresdner Dreikönigskirche.

Einen kleinen Teil der Auflage habe ich mir vom Manager des Künstlers senden lassen, um sie hier den damaligen Konzertbesuchern, David Munyons Fans und Freunden zu offerieren.

 

Die Setlist ist für Davids Verhältnisse (er spielte ja nie zweimal das gleiche Konzert) durchaus ungewöhnlich:
Einige unveröffentlichte und viele extrem selten live gespielte Songs, zwei tolle Coverversionen und einige der schönsten Songs aus Davids dicken Songbüchern.

 

Reinhören? Geht mit Klick

auf das Coverfoto oben.

 

Bei Interesse :

mail an info@mzdw.de

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01.08.2019

 

Die neue Konzert- und Veranstaltungsbroschüre

für den Herbst ist grad erst erschienen, da beginnt bereits die Arbeit an der kommenden Ausgabe für den Winter.

Erscheinen wird sie Anfang NOV.

 

Anzeigenanfragen und -wünsche für diese kommende Ausgabe senden Sie bitte per mail an info@mzdw.de 

 

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Der FOLKER wird ZWANZIG.

Wir gratulieren!

Aus diesem Anlaß durfte ich einen kleinen Beitrag schreiben. Den gibt es hier:

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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29.08.2013
Interview aus den DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN
 

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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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