Was ist schöner, als ein Akkordeon?

                                                  Fünf Akkordeons!

 

Mehr oder we­ni­ger lie­be­voll ti­tu­liert als Quetsch­kom­mo­de, Schif­fer­kla­vier, Schwei­ne­or­gel, Bla­se­balg der Höl­le  o­der asth­ma­ti­scher Wurm, be­sitzt das Ak­kor­de­on min­des­tens e­ben­so­viel Charme wie Na­men.

Und ob­wohl vie­le das Instrument lieben, es selbst spielen oder eins

auf dem Dachboden ste­hen ha­ben, wis­sen die we­nigs­ten Leu­te von

der wil­den Kar­ri­e­re und dem welt­wei­ten Ein­fluss die­ser ei­gen­wil­li­gen Wun­der­kis­te.

 

Wie kaum ein zwei­tes Ins­tru­ment hat sich das ver­gleichs­wei­se jun­ge Ak­kor­de­on (er­fun­den 1829) in ei­ner a­tem­be­rau­ben­den Ge­schwin­dig-

­keit ü­ber Lan­des- und Kon­ti­nen­tal­gren­zen hin­weg ver­brei­tet.

Mas­sen­wei­se ex­portiert in die Ko­lo­ni­en o­der im Hand­ge­päck ein­ge­schleppt von E­mi­gran­ten schuf es sich ei­nen nicht mehr weg­zu­den­ken­den Platz in der Mu­sik der gan­zen Welt.

 

Ei­gent­lich kann man nicht von dem Ak­kor­de­on spre­chen, da das Ins­tr­ument im­mer wie­der um­ge­baut, ver­än­dert, ver­fei­nert und an die lo­ka­len Be­dürf­nis­se an­ge­passt wur­de – da­raus ent­stan­den ver­schie­de­ne Ins­tru­men­ten­ty­pen, die sich durch un­ter­schied­li­che Sys­te­me, Grös­sen, Form, Ton­um­fang und Spiel­tech­nik un­ter­schei­den.

 

Welches Instrument setzt mehr Glückshormone

frei als Schokolade?

                                                    Das Akkordeon!


Dieser Multikulti-Tausendsassa setzt sich über Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg, bereichert sich an kultureller Vielfalt und hat sich in sämtlichen musikalischen Stilrichtungen gemütlich eingerichtet- ob als Solist oder tragbares Orchester.

 

Bei so viel Reichtum und Lebendigkeit ist es auch noch das Instrument, über das es die meisten Vorurteile gibt – viel Feind, viel Ehr’!

Grund genug auf der Akkordeonale diese eigenwillige kleine Wunderkiste zu feiern!

 

Zum zehnten Mal lädt der Drahtzieher des Festivals, Servais Haanen, zu einer reichhaltigen Portion Kultur à la Welt:

Meisterhafter Rembetiko und Balkan-Jazz treffen auf leidenschaftlichen brasilianischen Forró, ägyptischer Indie-Folk mit Tiefgang begegnet Bandoneon-Magie aus Buenos Aires, angerichtet an niederländischer Klangästhetik und garniert mit jazzigem Kontrabass aus Italien, Gitarre sowie kristallklarer portugiesischer Fado-Gitarre.

Als Sahnehäubchen eine kabarettreife Moderation.

 

Herzstück der Akkordeonale ist die Begegnung und Interaktion zwischen den Musizierenden im pulsierenden Wechsel von Soli und Ensemblestücken.

 

So verschieden die kulturellen Hintergründe und Persönlichkeiten, so unterschiedlich sind auch die Herangehensweisen und Stile der Musikerinnen und Musiker: die eine ist hoch studiert mit klassischer Ausbildung, der andere hat sein Instrument von frühester Kindheit an ganz selbstverständlich erlernt. Mit der gemeinsamen Sprache Musik schaffen sie eine Verständigung, die sich nicht um Grenzen und Trennendes schert, dafür einen lebendigen Austausch kreiert. Mit Improvisationstalent, Spontaneität und Spaß am gemeinsamen Konzert verbinden sich die vielfältigen Klangmöglichkeiten zu etwas Neuem, bis jetzt noch nicht Gehörten.

 

Ein Fest der Klänge! Virtuos und temperamentvoll!

Adrenalin und Seelenbalsam!

Ein Ereignis der besonderen Art!
 

Sehen — Hören — Genießen

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Die 5 Akkordeon-Akteure der

                                         AKKORDEONALE 2018:

 

 

DIMOS VOUGIOUKAS begann sein Akkordeon-Studium schon mit 11 Jahren am Konservatorium von Vólos, promovierte mit Auszeichnung und hat sich auf die Musik seiner Heimat Griechenland und den Balkan spezialisiert.

Er spielte mit erstklassigen Balkan-Akkordeonisten wie Petar Ralchev und Ionica Minune zusammen sowie mit diversen Koryphäen griechischer Musik (Nena Venetsanou, George Dalaras, Glykeria, Nana Mouskouri usw).

Neben seinen solistischen Tätigkeiten (u.a. beim Estoudiantina Orchestra und Philharmonischen Orchester von Vólos) hat Dimos zwei Bands: "Athens Tango" und das "Dimos Vougioukas Gypsy Ensemble". Außerdem arbeitet er als Komponist und Arrangeur.

 

JOAN PEDROS musikalische Wurzeln erstrecken sich über eine breite Palette brasilianischer Musikgenres von den puren südlichen Xotes und Milongas bis hin zum Reichtum des nordöstlichen Forró Pé-de-Serra.

João Pedro hat für sich eine außergewöhnliche Technik des Akkordeonspielens kreiert, die sich z.B. im Gebrauch der Bässe in einer bisher unbekannten Weise zeigt. Die Intimität zwischen ihm und seinem Instrument, seinen Arrangements und Improvisationen, sind berührend und mitreißend.

Schon jetzt gehört João Pedro zu den legendären brasilianischen Akkordeonisten wie Hermeto Pascoal, Sivuca, Oswaldinho do Acordeão und Dominguinhos.

 

YOUSSRA EL HAWARY ist Akkordeonistin, Komponistin, Songwriterin, Sängerin und Schauspielerin.

Ihr einzigartiger musikalischer Stil ist von verschiedensten Genres geprägt. Mit dem Akkordeon begleitet Youssra sich selbst bei ihren sozialkritischen politischen Liedern. In sehr kurzer Zeit wurde sie zu einer der ausgesprochenen Frauenstimmen in Ägypten, die besonders nach ihrem ersten Musikvideo "El Soor" oder "The Wall" (einem bissigen Kommentar zur Situation in Ägypten) viel Aufmerksamkeit erhielt. "El Soor" gewann den ersten Platz im weltweiten Fair Play Wettbewerb für Musikvideos gegen Korruption.

Mit ihrer "Youssra El Hawary Band" ist sie auf Konzerten und Festivals in Ägypten und im Ausland unterwegs.
 

OMAR MASSA debütierte mit sieben Jahren im berühmten Tango-Haus "Café Tortoni" in Buenos Aires mit Musik von Astor Piazzola. Mit 12 begann er am Nationalen Konservatorium Bandoneon zu studieren, unterrichtet von renommierten Maestros wie Rodolfo Mederos, Marcos Madrigal, Julio Pane. und Alejandro Barletta.

Obwohl Omar seine Wurzeln in der Tangomusik hat, widmet er sich der Konzertmusik, vor allem der Musik Astor Piazzollas und dem europäischen und lateinamerikanischen Barockrepertoire.

Omar trat mit international bekannten Künstlern wie Placido Domingo auf, komponierte mehrere Ensemblewerke und ist als Solist ein viel gefragter Musiker bei Symphonie- und Kammer-Orchestern in Amerika und Europa.

 

Als musikalischer Querdenker ist SERVAIS HAANEN Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Er komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm.

Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben bereits Kultstatus.

Schon lange arbeitet Servais daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und anderen ausgefallenen Klängen zu integrieren. Dank einer vielfältigen Bandarbeit (u.a. Appellation Contrôlée, Quatro Ventos, KlangWelten-

Festival) und Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktion und Dokumentarfilm bringt Servais unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel.

Neben seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen.
 

 

Die Begleitmusiker sind:

 

Als VERONICA PEREGO das erste Mal einen Kontrabass in einem Konzert erlebte, hat sie sich auf Anhieb in das Instrument verliebt. Nicht nur wegen dem “fetten“ Klang, aber auch wegen der Rolle, die ein Kontrabass in einem Ensemble einnimmt.

Also studierte sie neben klassischem Klavier ihr neues Lieblingsinstrument am Konservatorium in Turin bei Meister Furio Di Castri und nahm an verschiedenen Jazz-Meisterklassen teil.

Veronica spielte u.a. auf dem Open Jazz Festival Ivrea mit Alessandro Minetto und mit Giampaolo Casati bei TedxCrocetta. Sie ist eine gern gesehene Musikerin auf Jazz-Festivals und in Jazzclubs quer durch Italien. Neben Jazz interessiert sie sich für Folk und Popmusik.


RAFAEL FRAGA studierte klassische Komposition in Lissabon und Amsterdam. Seine wichtigsten musikalischen Einflüsse sind Bossanova, portugiesische Volksmusik, Jazz und klassisch-zeitgenössische Musik.

Als Komponist und Arrangeur ist seine Arbeit davon geprägt, diese vielfältigen musikalischen Zusammenhänge und Perspektiven ausgewogen zu vereinen.

In diversen Projekten arbeitete Rafael als Gitarrist, Komponist und Orchestermusiker – in verschiedensten Ensembles, mit Fado-Sängern und allen möglichen anderen Künstlern. Und dann gibt es noch sein "Rafael Fraga Quartet" mit dem wunderschönen Programm “Fado meets Bossanova“. 2014 hat er bereits die Akkordeonale bereichert.

 

 

 

Eintritt:

Vorverkauf: 24,00 € | 26,00 € | 28,00 | 30,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 8,00 €

Abendkasse: 28,00 € | 30,00 € | 32,00 | 34,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 8,00 €

 

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch

Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber | Schwerbeschädigte ab 70%)

 

Vorverkauf:

zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren:

 

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N  E  W  S

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06.12.2017

Seit eben ist es amtlich:
PIPPO POLLINA kommt am Sa. 14.04. nach Dresden.
Noch steht es nicht auf der Konzertübersicht, das wird aber in den kommenden Tagen passieren.

Der Ticketvorverkauf beginnt voraussichtlich am Mi. 13.12.

 

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30.11.2017

Grad eingestellt auf die homepage und in Vorverkauf:

Eines meiner Lieblings-Konzerte ever.

Vormerken und nicht vergessen: Am So. 22.04. kommen AFENGINN nach Dresden.

Ich freu mich wie Bolle!

Mehr Infos: Konzertübersicht.

21.11.2017

Die neue Konzertbroschüre - ist fertig. Gestern haben wir zu Sechst 8 - 12 Stunden lang diese Broschüren in über 5.300 mit Adressausfklebern versehen Umschläge verpackt, heute morgen wurden sie von der "Post Modern" abgeholt und ab morgen werden sie an ebenso viele Abonnenten zugestellt.

Viel Freude beim Lesen!

 

Alle Konzerte für diesen Zeitraum - und einige darüber hinaus - sind auch hier auf der KONZERTÜBERSICHT zu sehen. Einfach unterscrollen.

 

Die Tickets dafür

sind deutschlandweit in zahlreichen Ticketshops und Vorverkauskassen erhältlich. 

Online geht das auch hier.

 

Ich wünsch viel Freude!

 

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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08.08.2016

Bei cybersax hat der in seine schwedische Heimat zurückgekehrte STEFAN JOHANSSON einen Abschiedsgruß hinterlassen, wobei er auch diese Konzertreihe erwähnt.

Klick aufs Foto:

"Es gibt natürlich einige Höhepunkte, aber „Musik zwischen den Welten“, die Konzertreihe von Andreas Grosse war immer ein Fest und was ganz Besonderes.

Außerdem ist es die beste Weltmusikreihe, die Deutschland zu bieten hat und es war für mich eine Ehre, dort auftreten zu dürfen."

 

Danke, Stefan, für die freundlichen Worte!
Die Freude und die Ehre, Dein Dresdner Konzertveranstalter zu sein, liegt ganz bei mir.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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