Was sind diese drei exotisch anmutenden Musikstile aus den von Alligatoren bewohnten Bayous von Louisiana? Haben sie überhaupt eine Geschichte?


Ja! Und was für eine!


Als die ersten "Acadians", also europäische Auswanderer französischer Ab-

stammung, zwangsweise 1755 von den Briten aus Kanada vertrieben wurden, weil sie nicht der britischen Krone angehören wollten, siedelten sie sich nach einer 10-jährigen Odyssee in den unwirtlichen Sümpfen von Louisiana an. Französische Lieder und französische Akkordeon-Musik brachten sie mit. Diese vermischten sich mit dem Blues der schwarzen Sklaven aus Afrika

und den wilden Rhythmen der Karibik, die ja vor der Haustür Louisianas liegt.
So entstand Cajun & Zydeco als eine Fusion mehrerer Kulturen.
Später entwickelte sich daraus auch Rhythm`n Blues und der Rock´n Roll.

 

Das AMERICAN CAJUN, BLUES & ZYDECO FESTIVAL präsentiert bereits seit nunmehr 19 Jahren solche verdammt gute Musiker von echtem Schrot und Korn aus dem Süden der USA nach Deutschland. Dabei werden sowohl traditionelle Cajun & Zydeco Klassiker aus Louisiana gespielt als auch

Rhythm & Blues getränkte Titel, die echte Rock’n‘Roll-Fans verzücken.
Die Musik ist rau, manche sagen: schmutzig, immer wild und fröhlich.
Und in jedem Fall: authetisch und mitreißend!


Zum Schluss des Abends entlädt sich die Energie bei einer ausgelassenen Session!

 

Wie auch bei IRISH SPRING und der BLUEGRASS-JAMBOREE, die seit Jahren zum festen Repertoire dieser Konzertreihe gehören, vereint auch das AMERICAN CAJUN, BLUES & ZYDECO FESTIVAL jeweils drei Bands, ausgesucht aus einer quicklebendigen und schier überquellenden Szene,

die mit großer Begeisterung dieses einmalige, lebensbejahende Gefühl der Südstaaten (oder, auf Französisch: "laissez les bons temps rouler") auf die Bühne zaubern.


Das seit 2001 etablierte Festival wird von der Presse bereits in einem Atemzug mit dem "Blues Caravan" genannt und ist besonders für Freunde authentischer Kultur ein unbedingtes Muss.  


2019 präsentiert das Festival:

 

 


MICHAEL JUAN NUNEZ

Raw and passionate Blues

 

Das ACBZF hat schon oft geglänzt und Gitarren-Perlen aus dem Mississippi Delta einem großen europäischen Publikum präsentiert. Unter anderem sei ein gewisser Brother Dege genannt ...


Michael Juan Nunez aus Lafayette

in Louisiana ist ein weiterer Gitarrenhero aus dem tiefen Süden der USA, der sich nun erstmals auch in die »Hall of Fame« des ACBZF eintragen wird.

Sein Blues ist frisch und wild. Sein Gitarrenspiel ist rau und leidenschaftlich. Die Gitarre schreit und jammert. Er komponiert Melodien, die sowohl in der Tradition stehen als auch diese neu erfinden. In seinem Gesang schwingt und hallt das Echo der vor langer Zeit verlorenen Dancehalls seiner Heimat.

Der Sänger, Songschreiber und Gitarrist, der seine Wurzeln tief in der Kultur der Südstaaten Kultur geschlagen hat, hat bereits 5 CDs veröffentlicht.
Kein Wunder, dass auch amerikanische Filmemacher auf ihn aufmerksam wurden und seine Songs als Soundtrack von Filmen und TV-Serie einsetzen.

In den vergangenen Jahren hat er mit Henry Gray, Sonny Landreth, Kenny Wayne Shepherd, Roddie Romero, Corey Harris, Doug Kershaw und der

New Orleans Legende Dr. John gespielt.

Darüber hinaus ist er oft in der Band von Brother Dege zu hören.
2019 gastiert er zum ersten Mal in Deutschland. Willkommen beim ACBZF.

 

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THE DWIGHT "BLACKCAT" CARRIER BAND

Zydeco Soul


Nach dem Riesenerfolg in der Band von Ruben Moreno kommt Dwight "Blackcat" Carrier 2019 auf vielfachen Wunsch mit seiner eigenen Band:
Dwight Carrier  Accordion | Gesang
Tim Romain  Bass
Ronelle Smith  Drums
Greg Crockett  Gitarre
nN  Waschbrett


Der Bandleader, Akkordeonist und Sänger stammt aus einer langen Reihe

von angesehenen Musikern. Für die, die gerne Ahnenforschung betreiben,

sei erwähnt, dass er der Neffe von Roy Carrier ist und der Cousin von Troy "Dikki Du" und Chubby Carrier. Er stammt also aus einer Familie, in der Zydeco-Musik stets mehr war als nur Zeitvertreib für Ferien und Feiern.

 

Dwight "Blackcat" Carrier verkörpert sowohl Tradition als auch einen einzigartigen Stil, der von seinen Blues- und R&B-Einflüssen geprägt ist.

Am besten beschreibt man das musikalische Bemühen dieser Band, die Seele des Zydeco und Soul zu enträtseln und zu interpretieren, als "Zydeco Soul".


Aufgewachsen in Church Point, Louisiana, in der Zeit, als Rap-Musik immer beliebter wurde, lachten Carriers Freunde, als er und sein Bruder Joseph

ihren Zydeco-Sound übten. Doch schon mit 14 Jahren veröffentlichte Dwight sein erstes Album mit dem für einen 14jährigen etwas ungewöhnlichen Titel: »My Baby Left Me«.
Später wurde Dwight Akkordeonist der »Creole Zydeco Snap Band« und bereiste mehrere Jahre lang die ganze Welt, darunter waren auch mehrere Auftritte beim »New Orleans Jazz & Heritage Festival«.

Nach einer Pause von der Musik kehrte Carrier 2008 ins Familienunternehmen des Zydeco zurück und gründete seine Band »Blackcat & Ro Doggs«.

Er wird mitreißen und begeistern. Versprochen!

 

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JOE HALL & THE

CANECUTTERS

Cutting Edge Cajun Music

 

Joe Hall  Akkordeon | Gesang
Marshall Baker  Geige
Mark Palms  Geige | Gitarre


Joe Hall stammt aus einer Familie hart arbeitender Farmer aus Arnaudville in Südwest-Louisiana. Zum Leben der Farmer gehörte natürlich immer auch Musik, und

so hörte er als Kind schon gern seinem Grossvater "Ned King Hall" beim Akkordeonspielen zu.

Mit sieben Jahren hat er selber mit dem Spielen angefangen.

Er hat seine damligen Akkordeon-Helden Bois Sec Ardoin, Canray Fontenot, Carlton Frank und Calvin Carrière besucht und von ihnen gelernt. Heute ist Joe Hall einer der letzten der alten Garde mit einem ganz eigenwilligen Stil.


Joe Hall und seine "Canecutters" tragen die kreolische Kultur mit enormer Energie und Hingabe, aber auch so cleveren Arrangements, weiter, dass man ihren Sound am besten mit "cutting edge Cajun music" bezeichnet.


Marshall Baker spielt die Fiddle. Er kommt aus Portland, Oregon. Sein Vater brachte ihm mit sechs Jahren das Musizieren bei, sehr schnell war er bei allen traditionellen Konzert-Wettbewerben immer unter den Top Five.


Gitarrist Mark Palms studiert seit Jahrzehnten traditionelle amerikanische Musik von West Virgina bis West Afrika. Er traf Joe Hall zum ersten Mal beim Mardi Gras 2005. Es funkte und seitdem arbeiten sie zusammen.
Das »Offbeat Magazine« aus New Orleans, eine Art Bibel der kreolischen Szene, sei an dieser Stelle zitiert:
"Joe Hall’s brand of Cajun music is best described as amped-up Creole la-la, the precursor to Zydeco."

Hier geht endgültig die Post ab!

 

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Tickets im Vorverkauf:
Normalpreis: 26,00 | 28,00 | 30,00 | 32,00 €

ermäßigt für Berechtigte: 20,00 | 22,00 | 24,00 €
ermäßigt für Kinder (6 - 15 Jahre): 13,00 | 14,00 | 15,00 | 16,00€

(Nur in Begleitung erwachsener Betreungspersonen)

 

Ermäßigungsberechtigt
sind Menschen
ohne Einkommen durch Arbeit: 

Schüler | Studenten | Rentner | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger
Dresden-Pass-Inhaber | Schwerbehinderte ab 70 Grad
Der Anspruch muss durch ein Dokument beglaubigt werden.

 

Die durch den Ticketanbieter erhobenen Vorverkaufsgebühren

betragen 10% des Vorverkaufspreises.

Außerdem erhebt der Ticketanbieter pro Bezahlvorgang (egal, ob für ein
oder mehrere Tickets) eine einmalige Servicegebühr von 2 Euro.

Es lohnt sich also, bei einer Bestellung mehrere Tickets zu erwerben.

 

 

Tickets an der Abendkasse:
Normalpreis: 30,00 | 32,00 | 34,00 | 36,00 €

ermäßigt für Berechtigte: 24,00 | 26,00 | 28,00 | 30,00 €
ermäßigt für Kinder (6 - 15 Jahre): 15,00 | 16,00 | 17,00 | 18,00 €
(Nur in Begleitung erwachsener Betreungspersonen)

 

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A K T U E L L E S

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16.05.2019

 

Die neue Broschüre,

gültig für SEPT - NOV 19,

ist bereits in Arbeit.

Erscheinen wird sie noch vor den Sommerferien, voraussichtlich in der letzten Juniwoche.

Anzeigenanfragen und -wünsche für diese kommende Ausgabe senden Sie bitte per mail an info@mzdw.de 

 

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Der FOLKER wird ZWANZIG.

Wir gratulieren!

Aus diesem Anlaß durfte ich einen kleinen Beitrag schreiben. Den gibt es hier:

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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29.08.2013
Interview aus den DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN
 

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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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