Mit
AINO LÖWENMARK 
Grand Piano | Gesang
HANMARIE SPIEGEL  Violine | Gesang
mit: JÜRGEN SPIEGEL  Drums & Percussion

JÜRGEN ATTIG  Bass

 

Fünfzehn Jahre als Duo, sechs gemeinsame Alben, Weltmusikpreise,

hunderte Konzerte in ganz Europa (davon bereits achtnal in Dresden) – FARILL aus Hamburg haben viel erreicht. Am 6. April 2018 erscheint jetzt ihr neues Album auf dem eigenen Label Butter & Fly Records. KOM HEM.

 

Aino Löwenmark und Hanmari Spiegel sagen dazu:

 

"Im letzten Sommer saßen wir in unserer Heimatstadt Hamburg, mitten im lebendigen Schanzenviertel in einem syrischen Restaurant. Die Halloumis, zubereitet von einer syrischen Mama, waren hervorragend. Aus den Lautsprechern kam arabische Musik. Wir hatten erst eine vage Ahnung, wo unsere Reise nach dem letzten Album „Stilla Tyd“ hingehen sollte – aber es war Zeit für etwas Neues. Erst ein Song war entstanden – so wie das meistens passiert: einfach so aus dem Nichts. „Stockholm“ hieß er und er war voller Sehnsucht, Sehnsucht nach einer Heimat.

 

Heimat? Wir schauten uns um. Die syrische Mama mit ihren Halloumis, gegenüber der Italiener mit dem besten Kaffee in der Schanze, die Hauswand, auf der nebeneinander das kubanische Symbol Ché Guevarras und des FC St. Pauli gesprayt war und mittendrin wir: Eine Schwedin und eine Südafrikanerin – mitten in der Heimat und doch so weit von ihr entfernt.


Hier ist unser Zu Hause, hier leben unsere Familien und unsere Kinder.

Dies ist ein Ankerplatz – Hamburg, für uns der sicherste Hafen der Welt... und dennoch! Wenn Hanmari über ihre Heimat Pretoria spricht, blitzen ihre Augen. Dann gibt es Geschichten mit leuchtenden Farben. Gelb. Braun. Blau. Eine immense Wärme und Geborgenheit, aber auch entsetzliche Armut und Elend. Rassentrennung zwischen denjenigen, denen die Heimat genommen wurde und denjenigen, die eine neue Heimat gesucht haben. Und Glück. Elend und Glück. Diese schwer zu vereinbarenden Gefühle wirbelten wir in unseren Herzen herum und bevor wir noch dazu kamen, über das eigentliche Thema dieses Treffens zu sprechen, nämlich ein neues Album, fällten wir eine Entscheidung: Wir mussten nach Südafrika. Wir mussten nach Südafrika und dort Konzerte geben. Mit einem einheimischen Kinderchor. In Schweden waren wir schon, in Hanmaris Heimat noch nie gemeinsam. Unsere Musik mit vornehmlich schwedischen Texten auf der südlichen Erdhalbkugel! Wir planten monatelang, organisierten, träumten und freuten uns. Und während dieser Vorbereitungen entstand, wie nebenher und ganz von selbst, dann doch das neue Album. KOM HEM.

 

Uns wurde bewußt, um nach Hause zu kommen, muss man erst einmal wegfahren. Manchmal bleibt man in der Fremde und macht sie zu einem neuen Zu Hause. Manchmal verirrt man sich. Vor zwei Jahren hätte sich Fjarill beinahe aufgelöst. Wir hatten uns verirrt. Doch Fjarill ist in den vergangenen 15 Jahren für uns auch eine Heimat geworden, das wurde uns erst so richtig bewusst, als es fast vorbei war. Unsere Musik hat jetzt Ecken und Kanten und dennoch lieben wir es am meisten, wenn wir zweistimmig singen. Wir fanden mehr Dissonanzen und noch mehr Melancholie. Und der Mut machte uns risikobereit. Im Jahr 2016 gründeten wir unser eigenes Label Butter & Fly Records. Noch eine neue Heimat. Hier können wir gestalten und umformen, wie es uns beliebt. Ein gutes Gefühl.

 

 

Wir waren so beschäftigt mit unseren Plänen, dass wir zuerst gar nicht gemerkt haben, wie sich uns das Thema „Heimat“ geradezu aufdrängte.

Aber irgendwann klingelte es dann und wir wussten, die ersten weiteren neuen Lieder, die wir geschrieben hatten, alles, womit wir uns gerade beschäftigen, das ist Heimat. Interessanterweise ähneln sich die Sprachen Schwedisch und Afrikaans sehr. Das ist uns schon oft aufgefallen. „Komm nach Hause“ heißt auf Afrikaans „kom huis toe“ und auf Schwedisch ist „zu Hause“ einfach „hem“. Das neue Album heißt „Kom Hem“. Denn auch das Wort „kom“ bedeutet in beiden Sprachen exakt das Selbe.

 

Das war eine völlig neue Situation. Noch nie sind wir ans Songschreiben gegangen, um ein Konzeptalbum aufzunehmen. Noch nie haben wir uns so strenge Regeln auferlegt und noch nie hatten wir trotzdem so viele Freiheiten. Alles steht in einer Beziehung zu einander - Menschen, Länder, Dinge - sie reagieren aufeinander und beeinflussen sich gegenseitig. Jede Beziehung hat seine eigene Melodie! Es war das berühmte Füllhorn an Möglichkeiten. Und wir mussten nur in uns selbst hinein hören, es war alles schon da. Man setzt sich ans Klavier, fängt an zu spielen und dann entsteht eine Melodie aus der Stimmung… so werden Lieder geboren.

 

 

In den vergangenen Monaten sind zusätzlich zu „Stockholm“ 10 weitere Lieder entstanden, die auf jede erdenkliche Weise mit Heimat zu tun haben.

 

In „Hypnos“ geht es um das Gefühl, wenn man komplett aus seiner eigenen Mitte gerissen wird. Das passiert vor allem durch Menschen, die selbst verwirrt sind, aber manipulativ und größenwahnsinnige Weisheiten für sich in Anspruch nehmen. Wenn man sich darauf einlässt, schwebt man in diesem Traum bis man fällt.


In „Vingslag“ wird der Hörer in einen Raum der absoluten Stille in Mitten eines Orkans katapultiert, wo der Flügelschlag eines Schmetterlings hörbar wird.
Das Lied „Twister“ beschreibt den Kampf des Menschen um die eigene Unabhängigkeit, um die Freiheit und um das Recht, mit den eigenen Beinen auf dieser Erde zu stehen.


„Karusell“ ist ein Lied über das Leben. Wenn man einsteigt und mitfährt, dann begegnet man früher oder später sich selbst.


„Inkululeko - Freedom for Africa" ist eine Freiheitshymne in Zulu, Englisch und Deutsch für Afrika, und für alle Menschen dieser Erde. Hier singt unser enger Freund Stefan Stoppok den Refrain. Ohne Freiheit gibt es keine Heimat.
Wenn ein Mensch stirbt, ist sein Platz auf einmal leer. Aber der Mensch hinterlässt überall Spuren und Erinnerungen, und so kann er weiterleben indem wir ihn bei uns spüren. „I can hear you“ beschreibt genau das.


Bei „Monster“ widerum wird es bedrohlich - es ist eine Auseinandersetzung mit der Angst. Das Monster manifestiert sich vor unserer Tür, es bedroht uns von außen – dabei lebt es eigentlich in uns drin.


Als Trost folgt darauf das sanfte beruhigende und wohlige Schlaflied „Good Night“.


Zum Abschluss des Albums schließt sich der Kreis wieder mit dem Lied „Resan“: man zieht sich nackt aus, lässt alle Masken fallen, steigt in ein Boot und fährt hinaus auf das große, unbekannte Meer.

 

„Kom Hem“ ist ein Album geworden, in dem sehr viel von uns selbst drin steckt. Es wurde von Ainos Mann, dem Schlagzeuger des Tingvall Trios, Jürgen Spiegel, im eigenen Homestudio aufgenommen und abgemischt.

Er spielt auch alle Trommeln und Rhythmus-Instrumente.

Steffi Stephan, seines Zeichens musikalischer Direktor von Udo Lindenbergs Panikorchester, spielt den Bass und Stefan Stoppok wirft hier und dort ein paar sanfte Gitarrentöne ein.

Dominierend ist aber immer unser Gesang, das Klavier und die Geige – bei aller Veränderung, das sehen wir jetzt, sind wir uns im Endeffekt treu geblieben..."

 


Presse:

 

„Ihre Musik ist zart und poetisch, der Gesang elfenhaft, die Melodien erinnern an Folklore und für den Gesamtklang gibt es nur ein Wort: wunderschön.“
Der Spiegel

 

„Dann singt Aino in ihrer schwedischen Muttersprache und mit leicht ätherischer Stimme Lieder, die man Pop nennen könnte, aber nicht möchte. Dafür sind sie viel zu fragil und allzu fein. Die zweieinhalb Stunden Konzert waren, knapp gesagt, ein wirkliches Fest. Ein Fest, ein Fest, ein Fest.“
Welt am Sonntag

 

„Ihre Musik ist mutig, warm und einzigartig. Das Entdecken der musikalischen Landschaften überwältigt, macht glücklich und bewegt zutiefst.“
Rintintin Musik

 

„Ganz zart und sanft, dabei nie zerbrechlich, sondern geerdet und voller Zuversicht und Melancholie, Hoffnung und Weite.“
Hamburger Abendblatt

 

„Fjarill bringen Poesie in die Welt: zart, stark, bunt, lebendig, sensibel und weiblich.“
FOLKER

 

 

 

Eintritt: 

20,00 € | ermäßigt für Berechtige 16,00 € 

 

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber) 

 

Vorverkauf: 

zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren:

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N  E  W  S

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25.06.2018

Die neue Konzert- und Ver-

anstaltungsbroschüre, gültig

für die Monate SEPT - NOV 18,

wird in diesen Tagen für Sie gedruckt. Erscheinen wird sie

am 06. August.

Anzeigenanfragen und -wünsche für diese kommende Ausgabe senden Sie bitte per mail an

info@mzdw.de 

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Der FOLKER wird ZWANZIG.

Wir gratulieren!

Aus diesem Anlaß durfte ich einen kleinen Beitrag schreiben. Den gibt es hier:

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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08.08.2016

Bei cybersax hat der in seine schwedische Heimat zurückgekehrte STEFAN JOHANSSON einen Abschiedsgruß hinterlassen, wobei er auch diese Konzertreihe erwähnt.

Klick aufs Foto:

"Es gibt natürlich einige Höhepunkte, aber „Musik zwischen den Welten“, die Konzertreihe von Andreas Grosse war immer ein Fest und was ganz Besonderes.

Außerdem ist es die beste Weltmusikreihe, die Deutschland zu bieten hat und es war für mich eine Ehre, dort auftreten zu dürfen."

 

Danke, Stefan, für die freundlichen Worte!
Die Freude und die Ehre, Dein Dresdner Konzertveranstalter zu sein, liegt ganz bei mir.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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29.08.2013
Interview aus den DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN
 

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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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