Die Musiker:
KLAUS HOFFMANN
  Gesang | Gitarre
HAWO BLEICH  Flügel | Keyboards

 

Klaus Hoffmann, geboren 1951, sprang Ende der 1960er Jahre auf die Bühnen diverser Berliner Szenekneipen, parallel studierte er Schauspiel.

Anfang der 70er war er engagiert an Berliner und Hamburger Bühnen, spielte 1976 die Titelrolle in der Verfilmung von Ulrich Plenzdorfs „Die neuen Leiden des jungen W.“
Dann mußte er, dann wollte er sich entscheiden:

Schauspieler sein, in fremde Leben schlüpfen, Rollen spielen, die künstlerischen Vorstellungen anderer umsetzen – oder eigene Texte schreiben, Geschichten und Melodien finden, eigene Lieder singen, immer auf sich selbst zurück geworfen, immer aus sich selber schöpfend...

Er wählte das Risiko. Er wählte das Richtige.

1975 erschien seine erste Schallplatte.

Knapp 50 weitere sollten bis heute folgen, darunter auch zahlreiche Livemitschnitte seiner wunderbar persönlich gehaltenen Konzerte.

Hier ein kurzer Ausschnitt von 1979:

 


Daneben schrieb er Bücher, zum Beispiel über seine Reise als 18jähriger bis nach Afghanistan.

 

Egal ob als Sänger, Schauspieler, Autor oder einfach nur als Mensch:
Klaus Hoffmann ist vor allem Geschichtenerzähler, und das mit großer Lust. Wenn er loslegt, glänzen seine Augen, seine Gedanken fliegen und die Sätze schlängeln.

 

So auch in seiner Biografie, 2012 erschienen erzählt er von den vielen Höhe- und Wendepunkten seines Lebens. Hart war seine Jugend im verarmten Nachkriegs-Westberlin. Sein Vater kam gebrochen aus dem Krieg und ist „einfach gestorben“, als Klaus zehn Jahre alt war. Ihn hat er immer wieder gesucht, in Liedern besungen: „... in Wahrheit warst Du - immer da“ heißt es in einem.

 

Ganz ordentlich hatte er vor seiner Bühnenlaufbahn eine dreijährige Kaufmannslehre hinter sich gebracht – um danach, gerademal 18jährig, mit einem Freund die große Reise anzutreten: Mit dem VW seines Stiefvaters sollte es bis nach Goa gehen, nach Westindien. Sie strandeten in der Türkei, kamen weiter bis nach Kabul, sahen die Statuen von Bamian, kauften sich Pferde und ritten durch den Hindukusch. Abgebrannt und fast zum Skelett abgemagert kam er nach Monaten zurück nach Berlin, reicher um so manche Erfahrung und die Erkenntnis „das alles was ich suchte – schon immer in mir war.“

 

Es ist sein Weg, den er geht und den er dabei wie ein Gleichniss für andere offenbart. Immer auf der Suche.

 

Wohl kein anderer deutschsprachiger Sänger hat in seinen Liedern so konsequent und rückhaltlos offen seine eigene Biografie bearbeitet. Hoffmann öffnet sich ganz, benennt seine Freuden, seine Zweifel, erinnert sich seiner Kindheit, seiner Jugend – immer unaufgeregt und ohne jede Verbitterung, dafür warmherzig und mit viel Wortwitz. „Berliner Schnauze“, sagen manche - und es ist ein großes Kompliment.

 

Überhaupt, die Worte: Es soll ja Leute geben, die seine Geschichten, die Hoffmann in seinen Konzerten immer zwischen seine Lieder streut, noch mehr mögen als die Musik. Seine Konzerte verbinden immer beides: Lieder und Geschichten, die ineinander übergehen.

 

Nun ist Klaus Hoffmann gemeinsam mit seinem Pianisten Hawo Bleich mit dem neuen Programm „Sehnsucht“ – benannt nach seiner im Herbst 2014 veröffentlichten CD – auf der Bühne zu erleben.
Auch nach all den Jahrenzehnten auf der Bühne und der Dutzende von Schallplatten- und CD-Produktionern bleibt die Sehnsucht ein Grundmotiv seiner Texte und Lieder.

Die Sehnsucht nach Zuhause, nach Nähe und Ankommen bei sich selbst - aber auch die Sehnsucht nach neuen Wegen, nach unbekannten Zielen und neuen Impulsen.

Dieser immerwährende Zyklus ist ein wichtiger Aspekt in der künstlerischen Arbeit von Klaus Hoffmann.

Für die Konzertabende wählte er seine schönsten Liebeslieder, gepaart mit den Songs seiner CD „Sehnsucht“, aus.

 

Gespannt können die aufmerksamen Zuhörer beobachten, dass Hoffmann reifer geworden ist. Dennoch bleibt er das große und liebenswerte Kind: "Für einen Traum könnt ich fliegen, für ein Lied zu Grunde gehen, ich lasse jeden Zauberer in meinen Garten...“ -



P R E S S E


„Seine Auftritte sind stets auch Schauspiel, Lesung und Komödie.“
Rolling Stone
 

„Auch mit über 60 Jahren besitzt der Liedermacher, Schauspieler und Sänger Klaus Hoffmann immer noch eine unglaubliche Bühnenpräsenz. (…) Bei „Blinde Katharina“ oder „Der selbe Mond über Berlin“ ist kein Halten mehr. Das Publikum wird zum Chor. Zum Abschluss: Stehende Ovationen und drei Zugaben.“
Salzgitter Zeitung  
 

"Klaus Hoffmann ist seit den 1970er Jahren einer der bedeutendste deutschen Liedermacher, oder besser Chansonniers, dabei einer, der nach wie vor sehr produktiv ist. Und einer, der auch mit 64 Jahren den kindlichen Blick auf die Welt und die jugendliche Sehnsucht nicht verlernt hat. "Sehnsucht" ist der Titel von Hoffmanns jüngstem, vor einem Jahr veröffentlichtem Album, das zu seinen Meisterwerken zählt.

Klaus Hoffmann ist ein Romantiker. Das romantische Gefühl ist allen seinen Liedern präsent, und zugleich ist er ein Großstadtmensch. Geboren in Berlin-Charlottenburg und dort in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, artikuliert er in seinen Liedern immer wieder die Sehnsucht, wegzugehen von dort und die Sehnsucht, dorthin zurückzukehren, in die vertraute Umgebung, ins heimische Berlin. Davon handeln viele seiner Lieder, und aus dieser Spannung zwischen Romantik und Großstadt, zwischen Zärtlichkeit und genauem Beschreiben, zwischen Melancholie und Aufbegehren erhalten seine Stücke ihre Vitalität und ihre Frische.

Während manch anderer Liedermacher in die Jahre gekommen ist, ist Hoffmann auch mit 64 noch voller Lebensfreude und Schaffenskraft und wirkt manchmal wie ein kleiner Junge. "Wenn du fort bist, ist mein Herz ein Kind", singt er in einem Lied aus "Sehnsucht" – und vielleicht ist das nicht nur dann der Fall. Hoffmanns Lieder bestechen durch ihre poetischen Texte, und kaum einer schafft es, die zärtlichsten Liebeslieder so frei von Kitsch zu halten.
Wunderbar wird Hoffmann von Hawo Bleich am Konzertflügel und elektronischen Keyboard begleitet, er selbst spielt bei manchen Liedern Gitarre, bei manchen konzentriert er sich aufs Singen.

Zwischendurch erzählt Hoffmann Geschichten aus seinem Leben, satirisch verbrämt, mit viel Humor und Selbstironie.
Klaus Hoffmann ist ein großartiger Entertainer und wunderbarer Chansonnier. Das bewies er mit einem tollen Konzert, das mit Zugaben und stehenden Ovationen endete."
Badische Zeitung (2015)
 

"Wenn man die Pause abzieht, bot Klaus Hoffmann ein über zwei Stunden langes, tolles Konzert, das jedem Fan mit Sicherheit gut gefiel. Schön, dass Klaus Hoffmann noch lange nicht am Ende zu sein scheint und uns immer wieder mit seinen Alben und Konzerten beglückt."
Köln 2015

 

 

Tickets im Vorverkauf:

26,00 € | ermäßigt für Berechtige 20,00 € 

STAATSSCHAUSPIEL

 

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber) 

 

Vorverkauf: 

zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren: ReserviX

 

 

 

05.05.2016

Die neue Konzertbroschüre,

gültig für den Zeitraum

AUGUST - NOVEMBER 2016,

ist in Planung und Arbeit.

Fertig vorliegen und versandt werden soll sie ab Mo. 20.06.

ber 4.950 Abonnenten

erhalten die Broschüre mit der Post frei Haus.


Melden Sie sich, wenn auch Sie zum Kreis der Abonnenten gehören möchten.

Melden Sie sich, wenn Sie in dieser Broschüen ihre Kultur- oder Geschäfts-ANZEIGE veröffentlichen möchten.

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18.05.2016

Aufruf an singende Männer (aus Dresden und Umgebung):


Die wunderbare holländische Sängerin Chantal Acta möchte ihr nächsten Konzert in Dresden (geplant für vorauss. März 2017) mit einem 12-köpfigen Männerchor gestalten.

Den Chor wird sie nicht mitbringen - die Sänger sollten vor Ort sein.
 

Deshalb die Frage | der Aufruf: Wer hat Lust, da mitzutun?

Wer kennt einen Männerchor (oder auch einzelne Sänger), die sich da angesprochen fühlen?

Bitte meldet Euch!
 

Zum Reinhören klick aufs Bild.

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AUS AKTUELLEM ANLASS

Klick auf das Bild!

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N  E  W  S

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30.03.2016

Voll Trauer und Bestürzung

habe ich heute vom Tod des italienischen Musikers GIAN MARIA TESTA erfahren.

Mehrmals in den vergangenen Jahren hatte ich die große Freude, diesen immens wachen, ebenso klugen wie zärtlich fühlenden Poeten und Sänger kennenlernen und ihn innerhalb dieser Konzertreihe vorstellen zu können. Auf seinem Album "Da questa parte del mare" hatte er bereits 2006 die Flüchtlings-Thematik künstlerisch angesprochen - ein Thema, das uns damals noch weit entfernt schien und das uns heute umso unausweichlicher einholt.

"Es ist wohl das Schicksal der Menschen, immer wieder dorthin zu flüchten, wo man meint, dass es besser sein könnte. Wir, die Italiener, aber auch ganz Europa, wir sind doch selbst oft Flüchtlinge gewesen. Wir sind emigriert. Um 1890 sind um die 30 Millionen Italiener emigriert. Es gibt also ein anderes Italien außerhalb von Italien. Und jetzt sind wir an der Reihe, die aufzunehmen, die kommen. Aber das ist doch keine Invasion. Das ist lediglich der Versuch der Menschen, sich zu retten. Wenn ich in Afrika leben würde, meine Kinder nicht ernähren könnte und zusehen müsste, wie sie sterben, dann würde ich auch lieber gehen und versuchen, sie zu retten."

Gianmaria Testa

im Interview mit BR-KLASSIK im Oktober 2015

 

Für Januar diesen Jahres war ein Konzert mit ihm in Dresden geplant, dass wir wegen seiner Erkrankung absagen mussten.

Wir hofften damals, es zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können.

Dieser Wunsch wird leider unerfüllt bleiben.

 

Ruhe in Frieden.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

 

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01.07.2012

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