Die Musiker:

JANNIS ZOTOS Gesang | Gitarre
ULRICH MAISS Cello
THANASSIS ZOTOS Percussion | Gesang

 

Im Frühjahr 2016 erscheint Jannis Zotos neues Album »Zotos sings Theodorakis«. Die Musik dieser CD sowie einige ältere Stücke präsentiert der großartige griechische Musiker, der eine nun schon 36jährige Freundschaft mit Mikis Theodarakis pflegt, an diesem Abend in einer sensiblen Triobesetzung.

 

Jannis Zotos spielte das erste Mal 1980 mit Mikis Theodorakis zusammen. Daraus ergab sich eine über 20 jährige Zusammenarbeit, viele Tourneen u. Plattenproduktionen. Nun, nach 36 Jahren nahm Zotos ein Soloalbum auf - als Hommage zum 90. Geburtstag von Theodorakis - auf dem er 15 weniger bekannte Songs des Meisters interpretiert. Er begleitet sich (auf der CD) einzig und allein mit einer Gitarre. Dadurch bekommt die Musik einen sehr tiefen, persönlichen und zerbrechlichen Charakter.

 

Live setzt Jannis Zotos dies mit seinem Bruder Thanassis und dem Cellisten Ulrich Maiß um und komplimentiert das Programm mit Songs seiner beiden letzten Alben "Siganes Phones tis Mnimis" (Lyric: Mikis Theodorakis) und "Amour fou" (Lyric: M. Polodouri/K. Karyotaki)

 

Hier eine Komposition Jannis Zotos von der letztgenannten CD, live präsentiert im Berliner B-Flat.

 

Zu seiner neuen Produktion schrieb Jannis Zotos:

Ich lernte Mikis im Februar 1980 bei den Proben und der Aufführung des „Canto General“ in Berlin kennen, gerade als ich beschlossen hatte, kein Maschinenbauingenieur zu werden, sondern Musiker.
Damals ahnte ich natürlich nicht, dass dies der Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit und Freundschaft mit vielen Konzerten und CD-Produktionen war. Unser letztes gemeinsames Konzert fand 2002 in der Athener Philharmonie statt, und die letzte CD – „Die leisen Stimmen der Erinnerung“ – entstand 2007, dreizehn Songs, die ich auf Gedicht-Texte von Theodorakis schrieb.


Nun sind mittlerweile 36 Jahre seit unserer ersten Begegnung vergangen, in denen mich die Musik von Theodorakis immer begleitete. Und ich erinnere mich, dass die ersten griechischen Lieder, die ich auf der Gitarre spielte (vor mehr als 40 Jahren), seine Lieder waren.


Diese Tatsache brachte mich also auf die Idee, Lieder von Mikis zu singen und nur mit einer Gitarre zu begleiten. Gewissermaßen eine "Reduzierung“ der Musik auf Melodie und Harmonie.
Mikis sagte einmal zu mir: „Wäre ich zwanzig Jahre jünger, wäre ich Rockmusiker geworden.“ Diesen Satz im Ohr, nahm ich also alle Songs nur mit einer elektrischen Gitarre auf, einer 53er Gibson Les Paul Goldtop.
Es ist sehr schwer, aus dem riesigen Fundus seines Schaffens Lieder auszuwählen. Bezeichnend, dass ich bei der Suche immer wieder auf drei Zyklen zurückkam, da sie mich emotional sehr aufwühlen:
„Ta Lyrica" (1976), (die im weitesten Sinne meine eigene Geschichte bzw. die meiner Eltern berühren), „Ilios kai Chronos“ (1967) und „Lipotaktes“ (1952-57).

 

Ich danke meinem Bruder Thanasis, der mich in wundervoller Weise gesanglich unterstützte, ich danke Wolfgang Loos für den phantastischen Mix, Michael Rodach für seinen mentoralen Beistand, Angelika für ihre Pfeifkünste in „Phaedra“, und vor allem danke ich Dir, Mikis, für Deine Lieder und die Zeit, die ich mit Dir verbrachte habe.

Jannis Zotos | 2016

 

Hier eines der wohl schönsten Lieder von Theodarakis, gesungen von der unvergleichlichen Maria Farantouri. 

 

 

 

Als Veranstalter dieses Konzerts möchte ich anfügen:
Es war in jenem Sommer 1980, in dem Jannis erstmals mit Theodorakis musizierte, dass ich die Musik Mikis Theodarakis hörte. Ich kam mit Fieber von einer Urlaubsreise zurück, hatte einen Rucksack auf dem Rücken und lief (in Ermangelung besserer Alternativen) die Querallee durch den Großen Garten Dresden, wollte nur nach Hause ins Bett. Da hörte ich eine mir bis dato unbekannte Musik, die mich trotz meines Fiebers in das dortige Parktheater zug. Es war abends nach 21.00 Uhr und auf der Bühne hielt der Musikwissenschaftler Gottfried Schmiedel einen Schallplattenvortrag (so etwas gab es damals) über die Musik von Mikis Theodariks, dessen Namen ich damals nicht einmal kannte. Und ich weiß heute noch, wie ergriffen ich war - und wie mich die Musik Theodarakis (und später auch die von Jannsi Zotos) nie mehr losgelassen hat.
Andreas Grosse | 2016

 

 

Vorverkauf: 14,00 € | 16,00 € | 18,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 4,00 € 
zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren:
 ReserviX

 

05.05.2016

Die neue Konzertbroschüre,

gültig für den Zeitraum

AUGUST - NOVEMBER 2016,

ist in Planung und Arbeit.

Fertig vorliegen und versandt werden soll sie ab Mo. 20.06.

Über 4.950 Abonnenten

erhalten die Broschüre mit der Post frei Haus.


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KONZERT-ÜBERSICHT

Der Planungsstand in Kurzform:

 

12.06. MESTIZO FLAMENCO

23.06. STRÖMKARLEN

24.06. STRÖMKARLEN

 

S o m m e r p a u s e

 

Ab Sommer/Herbst 2016

bereits im Vorverkauf:

 

21.08. SCHAUSPIELBRIGADE LEIPZIG singt GUNDERMANN

 

04.09. AINO LÖWENMARK

11.09. TELMO PIRES

18.09. PAUL McKENNA BAND

19.09. THE AMAAN CHOIR

30.09. MARCO AMBROSINI

           & "Bach transparent"

 

02.10. PAUL HOORN &

DAS PARADIESORCHESTER

03.10. TWORNA

03.11. KROKE

09.10. THE FRETLESS

16.10. SON DEL NENE

22.10. THE ANATOMY

                           OF FRANK

13.11. ANIA LOSINGER  

                                 "XALA"

14.11. 30. KLANGWELTEN 

              FESTIVAL 2016

15.11.  NAGHASH ENSEMBLE

 

05.12. 8. BLUEGRASS

              JAMBOREE 2016

30.12. "CANTO OSTINATO"

31.12. "CANTO OSTINATO"

 

Ab 2017
bereits im Vorverkauf:

 

19.02.  DONA ROSA

 

Dies ist der aktuelle Planungsstand.

Bereits in den kommenden Tagen werden neue Konzerte eingestellt.

 

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18.05.2016

Aufruf an singende Männer (aus Dresden und Umgebung):


Die wunderbare holländische Sängerin Chantal Acta möchte ihr nächsten Konzert in Dresden (geplant für vorauss. März 2017) mit einem 12-köpfigen Männerchor gestalten.

Den Chor wird sie nicht mitbringen - die Sänger sollten vor Ort sein.
 

Deshalb die Frage | der Aufruf: Wer hat Lust, da mitzutun?

Wer kennt einen Männerchor (oder auch einzelne Sänger), die sich da angesprochen fühlen?

Bitte meldet Euch!
 

Zum Reinhören klick aufs Bild.

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AUS AKTUELLEM ANLASS

Klick auf das Bild!

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N  E  W  S

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30.03.2016

Voll Trauer und Bestürzung

habe ich heute vom Tod des italienischen Musikers GIAN MARIA TESTA erfahren.

Mehrmals in den vergangenen Jahren hatte ich die große Freude, diesen immens wachen, ebenso klugen wie zärtlich fühlenden Poeten und Sänger kennenlernen und ihn innerhalb dieser Konzertreihe vorstellen zu können. Auf seinem Album "Da questa parte del mare" hatte er bereits 2006 die Flüchtlings-Thematik künstlerisch angesprochen - ein Thema, das uns damals noch weit entfernt schien und das uns heute umso unausweichlicher einholt.

"Es ist wohl das Schicksal der Menschen, immer wieder dorthin zu flüchten, wo man meint, dass es besser sein könnte. Wir, die Italiener, aber auch ganz Europa, wir sind doch selbst oft Flüchtlinge gewesen. Wir sind emigriert. Um 1890 sind um die 30 Millionen Italiener emigriert. Es gibt also ein anderes Italien außerhalb von Italien. Und jetzt sind wir an der Reihe, die aufzunehmen, die kommen. Aber das ist doch keine Invasion. Das ist lediglich der Versuch der Menschen, sich zu retten. Wenn ich in Afrika leben würde, meine Kinder nicht ernähren könnte und zusehen müsste, wie sie sterben, dann würde ich auch lieber gehen und versuchen, sie zu retten."

Gianmaria Testa

im Interview mit BR-KLASSIK im Oktober 2015

 

Für Januar diesen Jahres war ein Konzert mit ihm in Dresden geplant, dass wir wegen seiner Erkrankung absagen mussten.

Wir hofften damals, es zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können.

Dieser Wunsch wird leider unerfüllt bleiben.

 

Ruhe in Frieden.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

 

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01.07.2012

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