Was ist schöner, als ein Akkordeon?

Fünf Akkordeons!

 

Bei der AKKORDEONALE 2017 treffen bayerische Bandoneon-Grooves auf temperamentvollen Jazz aus La France, alte russische Volksweisen mit junger Seele begegnen den melodiösen Rhythmen Madagaskars, begleitet von atmosphärischem Folk aus Schottland mit Geige, Harfe und Gesang. Das Ganze wird zusammengewebt mit niederländischer Klangästhetik und einer Moderation, bei der man sich glatt ein eigenes Kabarett-Programm wünscht.

 

Das sind die Zutaten, die sich Servais Haanen, Schöpfer und Anstifter des Festivals, für die 9. Akkordeonale ausgedacht hat.

 

So entfaltet sich auch in diesem Jahr der besondere Charme des Akkordeons im prallen musikalischen Reichtum von traditionell bis zeitgenössisch, folkloristisch, exotisch, klassisch und jazzig.

 

Im Mittelpunkt der Akkordeonale steht die Begegnung zwischen den Musikern im lebendigen Wechsel von Soli und Ensemblestücken.

Das ist eine Herausforderung, denn so verschieden die kulturellen Hintergründe (und Persönlichkeiten), so unterschiedlich sind auch die Herangehensweisen und Stile der Musiker: der eine ist hoch studiert mit klassischer Ausbildung, der andere hat sein Instrument von frühester Kindheit an ganz selbstverständlich innerhalb seiner Kultur erlernt. Die einzige wirklich gemeinsame Sprache ist die Musik.

So entsteht ein sehr lebendiger Austausch auf der Bühne. Improvisationstalent, Spontaneität und die Lust am gemeinsamen Konzert lassen die Musiker wie von selbst zu einer Einheit werden. Im Zusammenspiel verbinden sich die vielfältigen Klangmöglichkeiten und etwas Neues, bis jetzt noch nicht Gehörtes, entsteht.

Ein Fest der Klänge!

Virtuos und temperamentvoll!

Adrenalin und Seelenbalsam!

Ein Ereignis der besonderen Art!

Sehen — Hören — Genießen

 

Und wer immer noch nicht weiß, wovon wir reden, der kann hier reinschauen (und reinhören!) in einen längeren Beitrag über die AKKORDEONALE 2015:

 

 

Die 5 Akkordeon-Akteure der AKKORDEONALE 2017:

 

Stefan Straubinger (Deutschland)

hat die bayerische Volksmusik praktisch mit der Muttermilch aufgesogen. Nach einem Architekturstudium hat er sein Diplom an den Nagel gehängt um Musiker zu werden.

Er beschäftigt sich mit den verschiedensten Stilrichtungen – mit traditioneller Musik aus Bayern, Österreich, dem Balkan und dem Orient als auch mit Schrammelmusik, Bordun-, Mittelalter- und Renaissancemusik, Funk, Rock, Latin und Jazz. Stefans Hauptinstrument ist das Bandoneon, doch darüber hinaus ist er Multi-Instrumentalist und spielt u.a. Drehleier, Tenorhorn, Steirische Harmonika und seine große Leidenschaft – die Maultrommel.

Bei so geballter Vielfalt verwundert es nicht, dass er bei Musiksessions immer der letzte ist, der geht.

 

Alevtina Nikitina (Russland)
kommt aus dem Nordwesten Russlands, aus der Stadt Pskov an der Grenze zu Estland. Akkordeon spielt sie seit ihrem achten Lebensjahr und Musik war ihr so wichtig, dass sie ihre Liebe zum Beruf gemacht hat.

Alevtina hat ihr Studium in Sankt Petersburg am Rimsky-Korsakov Konservatorium erst 2014 abgeschlossen, aber bereits an vielen nationalen und internationalen Akkordeonwettbewerben teilgenommen, wo sie diverse erste Preise abräumte.

Ihr Instrument ist das Bajan, die osteuropäische Variante des chromatischen Knopfakkordeons. Alevtina spielt viele Stile, aber am meisten liebt sie die Russische Volksmusik und Klassik.

 

Laurent Derache (Frankreich)

hat als Kind mit sieben Jahren bei der Organisation eines Akkordeonkonzerts mitgeholfen. Daraufhin schlug sein Vater ihm vor, dieses Instrument zu lernen und Laurent hat nie mehr damit aufgehört.

Seine Ausbildung als Akkordeonist/Musiker führte ihn durch zahlreiche Konservatorien und Akademien. Neben Akkordeon studierte er Jazz, Harmonielehre, Improvisation und Komposition und es gab Zeiten, an denen sein Pensum bei acht Stunden Spielen am Tag lag. Er begleitete diverse Chansoniers, spielt viel für Theater und in den verschiedensten Ensembles, aber seine große Liebe gehört seinem eigenen Laurent Derache Trio.

Seine musikalischen Inspirationen fand er u.a. bei Keith Jarrett, Chick Corea, Miles Davis, Dire Straits, Supertramp aber auch bei Bach und Ravel.

 

Nirinambinintsoa (Rinah) Rakotovao (Madagaskar)
Seine ersten Instrumente waren der Kabôsy, eine kastenförmige Gitarre, und Perkussion. Erst mit 23 Jahren entdeckte Rinah das Akkordeon für sich, ein Instrument, das von den französischen Besatzern eingeschleppt wurde und viele traditionelle madagassische Instrumente verdrängte. Die Musik aber nicht!

Mittlerweile ist auch das Akkordeon auf Madagaskar vom Aussterben bedroht, da es nur noch wenige bespielbare Instrumenten gibt (teils 100 Jahre alt) und kein Geld, um neue zu kaufen.

Als Autodidakt spielt Rinah die traditionelle Betsileo (Musik mit Ursprung in Südostasien) und madagassische Volksmusik (ein Mischmasch aus allem, was mal auf der Insel vorbeigeschaut hat).

 

Servais Haanen (Niederlande)

gilt als musikalischer Querdenker. Er ist Drahtzieher und Organisator der AKKORDEONALE. Er komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben bereits Kultstatus.

Schon lange arbeitet Servais daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und anderen ausgefallenen Klängen zu integrieren. Dank einer vielfältigen Bandarbeit (u.a. Appellation Contrôlée, Quatro Ventos, KlangWeltenFestival) und Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktion und Dokumentarfilm bringt Servais unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel.

Neben seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen.

 

Die Begleitmusiker:


Das Duo Twelfth Day sind die Geigerin Catriona Price und die Harfenistin Esther Swift aus Schottland. Ihr Gesang klingt wie ein ätherisches Stimmgemälde.

Catriona und Esther komponieren gemeinsam, wobei sie ihre Inspiration aus traditionellem Folk, klassischen Elementen, Pop und Minimal- Music schöpfen und eine Musik kreieren, die außerhalb bekannter Genres steht. Innovativer, atmosphärischer Folk.

Catriona und Esther sind unzertrennlich!

 

 

Eintritt:

Vorverkauf: 24,00 € | 26,00 € | 28,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 8,00 €

Abendkasse: 28,00 € | 30,00 € | 32,00 €

ermäßigt für Berechtigte um 8,00 €

 

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch

Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber | Schwerbeschädigte ab 70%)

 

Vorverkauf:

zuzügl. 10% Vorverkaufsgebühren:

 

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N  E  W  S

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09.06.2017

ALLE KONZERTE 2017
sind hier zu sehen.

Einfach rdie Konzertübersicht
unterscrollen.

 

Die Tickets dafür

sind deutschlandweit in zahlreichen Ticketshops und Vorverkauskassen erhältlich. 

online auch hier - mit Link

auf den Konzertseiten.

 

VIEL FREUNDE!

 

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20.04.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

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30.01.2017

Danke, DRESDNER MORGENPOST, für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte.

 

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08.11.2016

Straßengezwitscher e.V. und ScottyScout veröffentlichen

"ORTE DER DEMOKRATIE IN DRESDEN" - der etwas andere Dresdner Stadtführer.

Mit dabei: MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN

Wer es nachlesen will -

Klick aufs Bild!

 

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08.08.2016

Bei cybersax hat der in seine schwedische Heimat zurückgekehrte STEFAN JOHANSSON einen Abschiedsgruß hinterlassen, wobei er auch diese Konzertreihe erwähnt.

Klick aufs Foto:

"Es gibt natürlich einige Höhepunkte, aber „Musik zwischen den Welten“, die Konzertreihe von Andreas Grosse war immer ein Fest und was ganz Besonderes.

Außerdem ist es die beste Weltmusikreihe, die Deutschland zu bieten hat und es war für mich eine Ehre, dort auftreten zu dürfen."

 

Danke, Stefan, für die freundlichen Worte!
Die Freude und die Ehre, Dein Dresdner Konzertveranstalter zu sein, liegt ganz bei mir.

 

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01.10.2015

Die neue SAX ist da - mit

einem Artikel zu "10 Jahre

"Musik zwischen den Welten"

Und hinten im Heft gibt es das Plakat "Mein Name ist Mensch!" - Find ich toll!

Herzlichen Dank an die SAX!

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18.09.2015

Die zweite Auflage des Plakats Mein Name ist Mensch ist erschienen. Mit dabei sind nahezu alle Künstler, die bis Jahresende 2015 bei MZDW musizieren.

Die Plakate werden bei den Konzerten zur Mitnahme ausgelegt. Um eine Spende

wird dringend gebeten - diese kommt der Arbeit des Hilfsvereins ARCHE NOVA zugute.

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15.03.2015

Als Reaktion auf die politische Situation in Dresden entwickelte ich Ende letzten Jahres unten stehendes Plakat.

 

Die erste Auflage in Höhe von 1.000 Exenmplaren war schnell vergriffen. Zu Beginn der neuen Saison wird es eine zweite Auflage geben.

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07.03.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung "Das neue Deutschland -

Von Migration und Vielfalt" im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sprach Dresdens Oberbürgermeisterin Helma

Orosz in ihrem Grußwort u.a.:


"Beispiele für ein gelungenes Miteinander gibt es jede Menge..." Die dann folgende Aufzählung einiger integrativ wirkender Projekte endet mit:
"Und so hat die Konzert-

reihe MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN das wohl treueste Stammpublikum."


Fein!

Dieser Blumenstrauß geht an SIE - an das nicht nur treueste, sondern auch freundlichste, interessierteste und überhaupt beste Publikum, welches man nur haben kann ;-)
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05.11.2012

Laut Einschätzung der Musikzeitschrift FOLKER (Ausgabe 11/12 2012) präsentiert MUSIK ZWISCHEN DEN WELTEN "seit Jahren das beste Welt- und Folkmusik-

programm Deutschlands".  

 

Danke für die Blumen!

Der Artikel schließt mit dem

etwas tapsig formulieren Aufruf

"... wenn Ihr in der Dresdner

Kante seid, die Konzerte besuchen!"

 

Das ist sicher keine schlechte Idee, der ich mich hiermit gern anschließen möchte ...

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      MEIN NAME IST MENSCH.

Klick auf das Bild!

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01.07.2012

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